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Lohnende Bankenrettung und startende Berichtssaison

von Sven Weisenhaus

alles deutet derzeit auf einen neuen Krieg hin. Noch werden diplomatische Lösungen gesucht, doch die Wortgefechte werden härter. Bevor ich Ihnen (im heutigen zweiten Teil) verrate, wo sich der Brandherd befindet, möchte ich noch kurz auf einige Themen, unter anderem auch auf die in den letzten Tagen veröffentlichten Konjunkturdaten eingehen.

Größte Transaktion aller Zeiten geglückt

Nun ist die Hypo Real Estate (HRE) also ihre Lasten los. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist die Transaktion erfolgreich verlaufen und es wurden letztlich faule Papiere im Wert von 173 Milliarden Euro in die "Bad Bank" ausgelagert. Die Differenz zu den ursprünglich 191,1 Milliarden erklärt sich durch Währungsdifferenzen.
Die Hypo Real Estate wird ohne eine weitere externe Liquiditätsunterstützung für das Kerngeschäft der HRE auskommen, sagte die Vorstandschefin Manuela Better in einer Investorenkonferenz.
Das wäre schon mal ein Anfang.

Eine Bankenrettung kann sich auch lohnen

Das sich eine Bankenrettung durchaus lohnen kann, zeigt die Rettung der US-Großbank Citigroup, die für den amerikanischen Steuerzahler zunehmend zu einem guten Geschäft wird. Mit den bisherigen Erlösen aus Anteilsverkäufen stiegen die Einnahmen des US-Staats aus der Rettung auf 42 Mrd. USD. Damit hat die Regierung bereits fast wieder ihre Kapitalhilfe von 45 Mrd. USD zurück.
Hiervon sollte sich Deutschland eine Scheibe abschneiden und nicht immer nur Garantien geben, sondern sich an den zu rettenden Banken beteiligen, so dass nicht nur die Verluste im Fall der Fälle solidarisiert werden, sondern auch mögliche Gewinne durch den Verkauf der Anteile nach überstandener Sanierung zu deutlich höheren Kursen möglich sind. Bei der Comerzbank haben wir zum Beispiel die Möglichkeit, da sich der Staat hier zu 25% beteiligt hat. Aber auch bei der HRE besteht diese Möglichkeit, da diese ja bekanntlich verstaatlicht wurde. Ich habe daher die Hoffnung auf einen guten Ausgang noch nicht aufgegeben.

Berichtssaison könnte für neue Impulse sorgen

Diese Woche startet die Berichtssaison mit den Quartalszahlen der Unternehmen. Traditionell eröffnet wird diese durch das US-Unternehmen Alcoa am morgigen Donnerstag nachbörslich (also nach 22 Uhr unserer Zeit). Analysten erwarten im Durchschnitt einen Gewinn pro Aktie von 7 Cent bei einem Umsatz von 4,89 Mrd. Dollar. Im vergangenen Jahr gab es einen Gewinn von 4 Cent und einen Umsatz von 4,62 Mrd. Dollar.

Konjunkturdaten von Freitag

In den USA ist der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe im September von 56,3 auf 54,4 Punkte gesunken. Dies ist das Ergebnis der Befragung von 400 Einkaufsmanagern.
Die saisonbereinigten persönlichen Einkommen sind im August um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonatsniveau gestiegen. Ferner zogen die persönlichen Konsumausgaben um 0,4 Prozent an.
Das US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan konnte trotz eines Rückgangs die Erwartungen übertreffen. So lag der Gesamtindex im Berichtszeitraum bei revidiert 68,2 Punkten. Volkswirte waren von einem Wert von 67,0 Punkten ausgegangen.

Konjunkturdaten von Montag

Die US-Auftragseingänge für Industriegüter verzeichneten einen Rückgang im Monat August, der mit -0,5 % auf 409 Mrd. Dollar auf den ersten Blick höher als erwartet ausfiel. Schaut man sich die Zahlen genauer an, so war der Rückgang nach Angaben des Handelsministeriums jedoch ausschließlich auf sinkende Flugzeug-Bestellungen zurückzuführen. Außerhalb des Verkehrssektors wurde hingegen ein Auftragsplus von 0,9 Prozent verzeichnet.
Dafür kommt in den US-Immobilienmarkt allmählich Bewegung. Der Index des Maklerverbands National Association of Realtors, der die Zahl der Vertragsabschlüsse widerspiegelt (Schwebende Hausverkäufe), stieg um 4,3 Punkte auf 82,3 Zähler und zog damit im August den zweiten Monat in Folge an. Er liegt zwar noch immer 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau, doch vor einem Jahr hatte die Regierung den Markt für Hausverkäufe auch noch mit steuerlichen Anreizen gestützt.

Konjunkturdaten von Dienstag

Der mit Spannung erwartete ISM-Einkaufsmanager-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe (Dienstleistung) war für September auf 53,2 Stellen und damit stärker als erwartet gestiegen.
Die US-Konjunkturdaten werden immer besser. Wenn jetzt auch noch die Berichtssaison positiv startet... (Sie kennen meine Erwartung)

In dieser Meldung ist Musik drin

Die Bank of Japan hat am Dienstag den Leitzins auf 0,0 bis 0,1 Prozent gesenkt. Eigentlich erwähne ich hier im Wave Daily nur sehr selten Daten aus Fernost. Doch in dieser Meldung ist Musik drin... (siehe zweiter Teil des heutigen Beitrags)

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de