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Das Börsentief könnte erreicht sein

Investmentguru Marc Faber rechnet mit einer Erholung der Börse. Doch der Kollaps der Realwirtschaft kommt erst noch.

Er sagte die Asienkrise 1997 voraus, warnte vor der Internetblase und nahm das Subprime-Debakel vorweg: Der Schweizer Marc Faber (62) gilt als Krisenprophet unter den Börsengurus. SonntagsBlick traf «Dr. Doom» nach einer rabenschwarzen Börsenwoche im Zürcher Rotlichtmilieu. Dort, im Hotel Regina, ist der Wahlbürger von Hongkong Stammgast, wenn er die Schweiz besucht. Der Berufspessimist ist bestens gelaunt, doch seine Analyse ist knallhart.

Marc Faber zum Börsencrash: «Schlimmstenfalls sinken Aktien um weitere 50 Prozent, dann gäbe es aber eine schnelle Gegenbewegung bis auf den heutigen Stand. Ich halte es jedoch für wahrscheinlicher, dass das Tief bereits erreicht ist und nun eine Erholung folgt.»

Faber zur Lage der Weltwirtschaft: «Die Welt steuert auf eine lange, tiefe Rezession zu. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass über längere Zeit keine Erholung stattfindet. Ein Katalysator ist nicht in Sicht.»

Faber zur Zukunft der Schwellenländer: «In der Golfregion und in China werden die nächsten Blasen platzen. China hat einen gigantischen Investitionsüberhang. Alle Indikatoren, die ich verfolge, deuten darauf hin, dass das Land bereits in einer Rezession steckt. Das würde die Regierung aber niemals zugeben. Wenn die Chinesen etwas von den Amerikanern gelernt haben, dann das Verdrehen von Statistiken.»

Faber zum Fall UBS: «Wenn die Nationalbank ein zweites Rettungspaket über 60 Milliarden schnürt, wird die UBS sicher überleben. Und sonst? Ich weiss es nicht. Diese Bank ist eine Blackbox. Wir wissen nicht, wie viel Geld die UBS an Firmen ausgeliehen hat, die jetzt in die Krise geraten.»

Faber zum Bonusverzicht der UBS-Chefs: «In einem Katastrophenjahr wie 2008 auf den Bonus zu verzichten, ist kein grosses Opfer. Die UBS-Chefs haben ihre Sorgfaltspflicht verletzt. Sie sollten zumindest mit einem Berufsverbot auf Lebenszeit belegt werden. Hier sind die USA viel härter.»

Faber zu den eigenen Verlusten: «Auf meinen Aktien habe ich 40 Prozent verloren, ich halte aber nur acht Prozent meines Vermögens in Aktien. Mit Partnern besitze ich zudem eine Investmentfirma in Vietnam. Vor ein paar Jahren war sie 300 Millionen Dollar wert, heute nur noch einen Zehntel.»

Marc Faber zum Rotlichtmilieu: «Als ich vor 40 Jahren in Zürich ­studierte, kostete eine Prostituierte 100 Franken. So viel zahlt man noch heute – und erhält ein Hotelzimmer dazu. Inflationsbereinigt ist das eine gigantische Defla­tion.»

Dieser Beitrag wurde nicht geprüft, www.silbernews.at übernimmt keine Verantwortung für Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Mitteilung. Quelle: http://www.blick.ch