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Fallende Weltreiche und ihre Währungen: Rom, Frankreich, England und die USA.

Freitag, 21. Oktober 2011, 00:29
Von Rolf Nef, Manager „Tell Gold & Silber Fonds„.
Wenn Weltreiche fallen, fallen zuerst ihre Währungen. Noch deutlicher ist dies sichtbar an ihren Schulden, weil die Reiche meist auf Kredit erkämpft wurden. Aber jeder Fall ist einer für sich, trotzdem ist das Gemeinsame, dass ihre Währungen massiv an Wert zerfallen. Lassen Sie mich Fall für Fall durchgehen, angefangen mit den Römern:

Die Grafik zeigt den Silbergehalt römischer Münzen von 50 n.Chr. bis 268 n.Chr.. Das römische Reich existierte aber von 400 v.Chr. bis 400 n.Chr.. Seine Geschichte ist die Geschichte von physischer Expansion, wie die fast aller Reiche. Die Expansion fand militärisch statt, mit einem Heer bestehend aus Bürger-Soldaten, bezahlt in Silbermünzen und Ländereien der eroberten Gebiete. Wenn das Geld in der Staatskasse für einen neuen Feldzug fehlte, streckte man das vorhandene Silber mit billigeren, vorhandenen Metallen und prägte neue Münzen für die Bezahlung des Heeres. Es gibt sicher Leser, die viel mehr darüber wissen, was aber nichts an der Grafik ändert, dass römische Münzen immer weniger Silber enthielten und deshalb immer weniger Wert hatten.

Frankreich
Der zweite Fall betrifft Frankreich zur Zeit der Bourbonen.

Grafik 2 zeigt den Wert der französischen Währung von 1600 bis 1800, ihrem Zerfall bis zur völligen Wertlosigkeit. Die Könige führten Kriege um Ländereien in Übersee (Amerika, Afrika) natürlich mit Kredit finanziert, wie sonst. Teuer zu stehen kam vor allem der sieben jährige Krieg 1653, bei dem sie den ganzen Mittleren Westen der heutigen USA an die Engländer verloren. Das Land und seine Erträge waren weg, die Schulden blieben und die Zinsen darauf ebenso. 1781 betrugen die Zinskosten 24% des Steueraufkommens, 1790 95%. Wohlgemerkt: Nur der dritte Stand bezahlte Steuern, nicht aber der Adel und der Klerus, die hielten die Zinspapiere. Wen wundert’s: Die Revolution brach aus. Der Adel wurde an die Pariser Laternen gehängt, die Kirche enteignet, der König enthauptet.

England
Die Engländer waren nur die vermeintlichen Gewinner. Die napoleonischen Kriege und der Verlust der amerikanischen Kolonien trieben die Staatschulden auf ungeahnte Höhen.

Die bessere Finanzierungstechnik (ewig laufende Obligationen, die sog. Consols) der Bank of England, die 1694 einzig zum Zweck der Kriegsfinanzierung von Heinrich dem III und seinen Amsterdamer Geschäftskollegen auf privater Basis gegründet wurde, rette vorläufig das Reich. Das große Glück Englands war die industrielle Revolution, die das wirtschaftliche Wachstum brachte und die Staatsschuld im Verhältnis dazu massiv sinken ließ. Frankreich war nach Waterloo militärisch ungefährlich und andere Feinde nicht in Sicht. Das 19. Jahrhundert verbrachte die englische Oberschicht mit dem Ausgeben ihrer Beuten und Plünderungen. Hier in der Schweiz galten sie als Gentleman, denn zu viel Geld kam man hierzulande damals nur über viel Arbeit. Frankreich blieb der potentielle Feind Englands und als Bismarck 1871 zum Krieg gegen den westlichen Nachbarn blies, wurde das in London gerne gesehen. Die Geburt Deutschlands war aber nicht nur die Geburt eines neuen Landes, sondern eines wirtschaftlichen Kolosses, während England um diese Zeit in einem Kondratieff-Winter in eine wirtschaftliche Depression fiel. Deutschland war in einem Kondratieff-Frühling mit neuen Erfindungen wie dem Diesel-, Benzin- und Elektromotor (Diesel, Otto und Siemens) und bald produzierte Deutschland auch mehr Stahl als England. Dass der neue Energieträger Öl auch für Schiffsmotoren eingesetzt werden konnte und diese schneller machte als die mit Kohle beheizten, alamierte die englische Adminiralität.

Als dann auf Initiative von Siemens und der Deutschen Bank eine Bahnlinie durch Österreich-Ungarn, Serbien und das ottomanische Reich nach Bagdad gebaut wurde, um unter Umgehung der englisch beherrschten Seewege an die dortigen Ölquellen zu kommen, gab’s endgültig Alarm in Whitehall. Und als schließlich Bismarck, der umsichtig eine Gleichgewichtspolitik der europäischen Mächte betrieb, vom Kaiser 1890 abgesetzt wurde und Deutschland Kolonien zu erwerben begann, fiel wohl der endgültige Beschluss der englischen Elite, den Deutschen den Öl-Stecker zu ziehen und die eigene Leitung anzuschließen. Der erste Weltkrieg wurde konzipiert. Das Kriegsziel Englands, der führenden Weltmacht damals, war die Zerschlagung des ottomanischen Reiches, der Inbesitznahme seiner Ölquellen in der Nähe von Bagdad, die einzig bekannten außerhalb der USA und Russlands (Baku) sowie die Zerschlagung der kontinentalen Mächte Deutschland, Frankreich, Österreich und Russland, indem man sie gegeneinander ausspielte. Das Vorhaben war groß und kostspielig und wohl deshalb wurde mit englischen Finanzhintermännern (vor allem Rotschild und sein deutscher Helfer Warburg) und dem amerikanischen Bankier J.P. Morgan noch vor Kriegsanfang die amerikanische Zentralbank gegründet, um eine Finanzreserve zu haben, die dann tatsächlich auch gebraucht wurde und ohne die der Krieg wahrscheinlich nicht hätte gewonnen werden können. Die Finanzreserve funktionierte als erstes so: kaufte der englische Staat in den USA Kriegsgüter und bezahlte sie mit englischen Pfunden, so brachte der US-Produzent diese zur US-Notenbank und bekam Dollars. Die Hilfe der US-Notenbank an England bestand darin, dass sie die Pfunde nicht gegen englisches Gold bei der Bank von England eintauschte, sondern als Währungsreserve behielt, denn die Golddeckung war mit dem ersten Weltkrieg aufgehoben worden. Ohne Notenbank wären diese Pfund in den Devisenmarkt verkauft worden und hätten das Pfund gedrückt. Der Geldumlauf in dieser Zeit stieg in den USA um etwa 45%. Die Zeche zahlte der amerikanische kleine Mann mit mehr Inflation. Als zweites funktionierte die Finanzreserve so: Die Bank des J.P. Morgan war ein großer Kreditgeber an England, Frankreich und Italien. Dank der neuen US Notenbank und ihrer expansiven Politik konnte diese ihre Kredittätigkeit weit mehr ausweiten als ohne und so den Krieg in Europa finanzieren. Die Gesetzgebung der Fed wurde in einer Nacht- und Nebelübung im Dezember 1913 durch den Kongress gepeitscht, kurz vor den Weihnachtsferien, als die Abgeordneten Stalldrang hatten. Im April 1914 besuchte der englische König Georg V. mit seinem Außenminister Edward Grey den französischen Präsidenten Poincaré. Mit von der Partie war auch der russische Botschafter in Frankreich Iswolski. An diesem Treffen wurde wahrscheinlich der Startschuss zum Krieg gegen Österreich und Deutschland nach den vielen Jahren der politischen und finanziellen Vorbereitung gegeben. Ende Juni fand der Mord am österreichischen Monarchennachfolger in Sarajewo statt und im August 1914 befanden sich alle Großmächte (Russland, Österreich, Deutschland, Frankreich und England) im Krieg. 1917 marschierte eine englische Armee in Bagdad ein, verspritze Giftgas und nahm die Ölfelder unter Kontrolle. Das ottomanische Reich fiel und ebenso massakrierten sich die europäischen Kontinentalmächte aufs Unerkenntliche. Das Kriegsziel war erreicht, aber zu unglaublichen Kosten: Total 55 Millionen Tote und enorme finanzielle Kosten: Englands Staatschuld (Grafik 3) stieg von gesunden 20% des BSP auf 190%, bzw. von 0.7 Mio. £ auf 7,8 Mio. £ um nur die englische finanzielle Seite zu nennen. Das finanzielle Genick war damit gebrochen und der zweite Weltkrieg gab dann noch den Fangschuss.

Das Pfund ging dorthin, wo das Reich hinging: abwärts. Außer ein paar felsigen Inseln ist von den Kolonien nichts geblieben. Gegen Schweizer Franken betrug die Abwertung des Pfundes bis heute mehr als 90% und ist nicht zu Ende. Bis Anfangs der 70er Jahre bewegte es sich abwärts oberhalb einer Trendlinie. Ab diesem Zeitpunkt beschleunigte sich der Abwärtstrend plötzlich rapide. Aus meiner Sicht ist der US$ an einem solchen Punkt, wo sich der Awärtstrend beschleunigen wird. Die Deutschland auferlegten Reparationszahlungen gingen über Italien, Frankreich und England an die US Gläubiger J.P. Morgan und andere und legten die Grundlage für die nächste Runde: den zweiten Weltkrieg und den Aufstieg der nächsten Weltmacht: die USA.

USA
Aber auch dieser Aufstieg war militärisch und auf Pump wie die gezeigten Beispiele der Römer, Franzosen und Engländer und genau so wird ihr Ende sein.

Schon der US-Bürgerkrieg war mit der Notenpresse finanziert und ließ den Dollar völlig einstürzen, da damals noch voller Goldstandard herrschte. Die Gründung der Fed 1913 machte die Finanzierung des ersten und des zweiten Weltkrieges sowie des New Deals erst recht möglich. Ende des zweiten Weltkrieges betrug die Bundesstaatsschuld 130% des BSP, mit 3% startete man 1913, kurz vor dem ersten Weltkrieg und vor der Gründung der Gelddruckerei Federal Reserve. Heute ist die Staatsschuld wieder bei 100% und rapide wachsend. Wie kam es, dass der Dollar nach dem Krieg nicht fiel wie das Pfund?

Bretton Woods
1944, noch während des Krieges, wurde das so genannte System von Bretton Woods geschaffen. Die USA verpflichteten sich darin, von fremden Notenbanken gehaltene Dollars jederzeit in Gold zu 35 $ die Unze zu tauschen. Da kaum mehr gesunde Währungen vorhanden waren, bestand ein großer Hunger nach US-Dollars. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde eine Währung Reservewährung. Früher war das immer Gold. Das System hielt bis 1971. Frankreich konnte noch kurz vor Ladenschluss seine Dollars in Gold tauschen, dann machte Nixon am 15. August 1971 den Laden für die anderen dicht. Der US$ begann sofort an Wert zu verlieren: von 4.30 SFR auf 1.45 1979.

Die zweite Grafik zeigt den Dollar gegen Schweizer Franken mit monatlichen Daten. Seit dem Absturz 1971 – 1979 hat sich die Abwärtsbewegung abgeschwächt. Die Keilformation lässt aber erwarten, dass eine Beschleunigung nach unten stattfinden wird, die den Preis bis zur untern dicken Trendlinie führen wird. Diese liegt bei etwa 0,55.

Bretton Woods mit Weltbank und IMF war und ist auch Teil des Herrschaftssystems der USA über den Rest der Welt. Die USA legten ja nicht Kolonien an wie die Europäer und die Machtausübung ist viel subtiler und versteckter. Häufigstes Mittel in der dritten Welt waren gesteuerte Militärputsche und Umstürze. Die 70er Jahre waren Inflationszeit in USA, Kondratieff-Sommer. Noch konnte die Situation nochmals gerettet werden mit sehr hohen Zinsen, denn die US-Verschuldung war noch tief. Der nächste Zyklus ab 1980 war der Kondratieff-Herbst: Disinflation und explodierende Wertpapiermärkte, die Welt war wieder heil, alle verdienten, aber die Kreditberge türmten sich weiter auf und der Dollar wurde weiter als Reservewährung verwendet. Dadurch konnten sich die USA ein Handelsbilanzdefizit leisten, das sonst nie möglich gewesen wäre.

Die kumulierten Nettozahlungsströme ins Ausland belaufen sich auf ca. 8.000 Mrd. US$ und ein Ende ist nicht abzusehen.

8.000 Mio. US$ entsprichen etwa den gesamten Militärbudgets seit Ende des zweiten Weltkrieges. Mit andern Worten hat das Ausland sämtliche Militärkosten der USA getragen. Wegen der hohen Auslandschuld und den Zinsen darauf beginnt jetzt auch die Kapitalertragsbilanz negativ zu werden, der Druck auf dem Dollar wächst noch mehr.

Der US$ war die erste Währung, die in grossem Stil als Reserve gehalten wurde. Früher war das stets Gold. Darum besteht der grosse Position von Dollars ausserhalb der USA von ca. 8-10 Bio US$ in nicht amerikanischen Händen. Eine Reserve die ständig an Wert und Kaufkraft verliert macht ihre Besitzer nervös und unwillig, diese weiter zu äufnen und willig, sie abzustossen. Noch hat der panikartige Verkauf nicht stattgefunden. Die Technik verrät aber, dass dieser Moment stets näher kommt.

Sehr gut zum Ausdruck kommt dies als erstes im Verhältnis des US-Dollars zum australischen Dollar. Deutlich ist der riesige Boden und die Kopf Schulter Formation sichtbar. Ebenso deutlich ist der klassische Rücksetzer auf die Nackenlinie. Damit ist der Raum frei für einen weiteren Anstieg des Austral Dollars bzw. Fall des US$.

Interessant ist auch die Betrachtung mit Elliott Wave. Alle Bewegungen seit der Trendwende im Jahre 2000 sind von der gleichen Psychologie, einer und zweier Wellen. Das heisst nichts anderes, dass der Markt noch nicht realisert und akzeptiert hat, dass der Trend gedreht hat. Dies macht er mit der nächsten Aufwärtsbewegung, die bereits begonnen hat, wie die nachfolgende Grafik zeigt.

Ähnlich sieht es im Verhältnis des US-Dollars zum Pfund aus. Die lange Abwärtstrendlinie ist auch die Nackenlinie einer riesigen Kopf-Schulter Trendwende. Der Boden Anfangs 2009 war das Ende der Korrektur seit dem Top 1989. Die nächste Aufwärtsbewegung des Pfundes startete Anfangs 2009 und ist jetzt noch in der Korrektur, allerdings nahe an ihrem Ende, wie die 2. Grafik zeigt. Damit wird der Dollar bereit, gegen die Schwachwährung Pfund zu fallen.

Sehr wichtig ist das Verhältnis des Dollars zum Euro, weil der Euro ein sehr grosses Marktvolumen hat und damit zum politischen Konkurrenten des Dollars wird. Den Euro gibt es aber erst seit 1999. Der Chart seit 1970 wurde mit der gleichen Gewichtung zurückgerechnet. Was man aber sieht, ist dass auch der Euro 1985 eine neue Bullbewegung startete, deren Korrektur bis 2000 dauerte. Die seit Mai dieses Jahres anhaltende Korrektur des Euros ist begleitet von massiver negativer Propaganda gegen diesen. Trotzdem fällt er nicht mehr. Der Dollar ist eben noch viel mehr gefährdeter als der Euro, an Wert zu verlieren.

Im Wochenchart sieht man, dass der Euro einen neuen Aufwärtstrend begonnen hat, der aber an der obern Trendlinie nochmals korrigiert. Der Euro bestätigt das Bild, das die andern Währungen im Verhältnis zum Dollar liefern.

Eine weitere Bestätigung dieser Analyse bekommt man aus der Analyse des Dollar-Indexes. Die Kopf Schulter Formation zeigt das gewaltige Implosionspotential des US$. Auch die Elliott Analyse zeigt, wie fortgeschritten der Prozess ist. Wie beim Australdollar sind alle Wellen einer und zweier Wellen. Die schnellen Bewegungen kommen erst mit dem Durchbruch durch die Nackenlinie.

Als weiteres Beispiel sei noch die schwedische Krone angeführt. Sie weist ganz ähnliche Strukturen auf wie alle vorher aufgeführten Währungen. Auch hier ist der Dollar noch oberhalb der Nackenlinie.

Die Folgen eines Dollarabsturzes werden massiv höhere Gold- und Silberpreise sein, da der Markt kaum eine andere Währung zur Reservewährung küren wird. Generell werden Rohstoffpreise in die Höhe schiessen.

Rohöl z. B. reflektiert die Dollarkorrektur seit April. Das Muster entspricht einer bullischen Flagge, die aber noch nicht nach oben ausgebrochen ist, aber früher oder später wird.

Wie sehen die Verhältnisse für Gold und Silber aus? Beide Metalle sind im Bullmarkt, Gold spätestens seit 2001 und Silber seit 2003. Beide sind verglichen mit den 150.000 Mrd. US$ an weltweiten Krediten sehr knapp. Gold wurde nie aufgegeben als Reserve der Notenbanken, wohl aber Silber als Bestandteil von Münzen und damit als Geld. 1823 kippte England Silber als monetäres Metall, 1871 nach dem deutsch-französischen Krieg eliminiert Deutschland Silber als monetäres Metall (die Kriegsreparationen brachten genügend monetäres Gold ein), 1873 die USA und der Rest der Welt folgte schrittweise. Dadurch entstand ein Überangebot, der Preis sackte ab und die Bestände sind bis heute fast völlig verbraucht in der industriellen Anwendung.

Obwohl Gold auch knapp ist, hat es wertmäßig etwa 100 mal weniger Silber auf der Welt. In der Schweiz laufen etwa für 45 Mrd. Franken Noten um, der Wert der weltweiten Silberlager beträgt aber nur etwa 30 Mrd. Schweizer Franken. Es ist weiterhin spottbillig: Grafik 12 zeigt die Wertentwicklung von Silber gemessen in realen Schweizer Franken seit 1850: 1850 wurde der Franken als 5 Gramm Silber definiert. Im Tief vor drei Jahren war Silber kaufkraftmäßig zwölf Mal billiger als 1850. Könnte es explosiver seine: größte potentielle Nachfrage wegen der überschuldeten Volkswirtschaften, fallender Dollar, fast leere Lager, billigst im Preis und technisch fortgeschrittene parabolische Preisentwicklung?

Aber auch im Verhältnis zu Gold ist Silber noch immer sehr billig. Während Jahrhunderten zahlte man ca. 15 Unzen Silber für eine Unze Gold und entsprechend war auch das Mengenverhältnis. Heute wo der Silbermarkt immer noch nur 1 % des Goldmarktes beträgt, zahlt man über 50 Unzen Silber für eine Unze Gold. Silber wird deshalb Gold weiterhin in der Preisentwicklung übertreffen.

Der Silberchart ist weit einfacher analysierbar als der Goldchart. Seit im Herbst 2008 die fünfte Welle begonnen hat, haben sich zwei einer und zwei zweier Wellen entwickelt. Es werden also noch mindestens drei Aufwärtsbewegungen kommen.

Die enge Korrelation von Bull- und Bearphasen im Goldmarkt mit Fibonccizahlen lässt erwarten, dass die Explosion von Gold und Silber und die Implosion des Dollars im nächsten Jahr seinen ersten Höhepunkt finden wird.

Die Strategie des Tell Gold & Silber Fonds

Es ist erklärte Absicht des Tell Gold & Silber Fonds, die Dollarimplosion und die Anomalie im Silbermarkt, die zu einer Preisexplosion führen muss, mit lang laufenden Silberoptionen auszunutzen. Diese Strategie erfordert für den Investor Geduld und die Akzeptanz hoher Volatilität.

Rolf Nef, Manager „Tell Gold & Silber Fonds

Disclaimer:
Der Fonds ist ein Investmentunternehmen für andere Werte mit erhöhtem Risiko. Der Fonds investiert in Gold- und Silber-Derivate, Derivate von Minenaktien und -indizes, in physisches Gold und Silber sowie weltweit in Unternehmungen, die in der Förderung und dem Abbau von Gold und Silber (monetären Edelmetallen) tätig sind. Der Fonds setzt neben traditionellen Anlagen auch Optionsstrategien ein, welche als nicht traditionelle Anlagestrategien zu qualifizieren sind. Diese Anlagestrategie weist ein anderes Risikoprofil als jenes der traditionell bekannten "Investmentunternehmen für Wertpapiere" auf. Die Anleger werden ausdrücklich auf die im vollständigen Prospekt erläuterten Risiken aufmerksam gemacht, insbesondere auf die Möglichkeit des Einsatzes von Optionen zu Anlagezwecken. Durch den Kauf von Optionen kann eine erhebliche Hebelwirkung entstehen, welche ein Vielfaches des eingesetzten Kapitals betragen kann. Das Risikopotenzial des Fonds ist deshalb nicht abschätzbar. Eine Hebelwirkung über Kreditaufnahme oder andere Verpflichtungen ist ausgeschlossen. Der Fonds kann bis zu 100 % in physisches Gold und Silber investieren und diese bei einer Lagerstelle hinterlegen. Der Fonds kann sich auf wenige Anlagen konzentrieren und deshalb eine verringerte Risikostreuung aufweisen. Die Anleger müssen insbesondere bereit und in der Lage sein, höhere Kursschwankungen oder auch substanzielle Kursverluste hinzunehmen. In der Konsequenz eignet sich eine Anlage nur für risikofähige Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont und als Beimischung zu einem bestehenden Portfolio.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » www.tellgold.li

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