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China erhöht Goldreserven auf 1.054 t. Nur der Beginn eines Trend?

27.04.2009 | 10:45 Uhr | Rainer Hahn (EMFIS)
RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de]) - Am vergangenen Freitag bestätigte die chinesische Regierung Spekulationen, die schon seit langem am Markt sind: Wie Offizielle mitteilten hat das Reich der Mitte seine Goldreserven seit 2003 um fast zwei Drittel (600 Tonnen) auf jetzt 1.054 Tonnen erhöht. Damals (2003) hatten die Chinesen zuletzt aktuelle Zahlen zu den Goldreserven des Landes bekannt gegeben.

Spekulationen, dass China seit Jahren Gold kaufe, gab es am Markt schon seit Jahren. Mit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie auf Grund der Dollarschwäche - China hält immer noch enorme Devisenreserven in Dollar - hatten sie sich noch intensiviert. Nun sind die chinesischen Goldreserven die fünftgrößten der Welt, und nur sechs andere Länder halten ebenfalls mehr als 1.000 Tonnen.

Und: Diese Entwicklung könnte nur der Beginn eines neuen Trends sein. Schon sind Stimmen in China zu hören, die empfehlen, dass das Land seine Goldreserven noch deutlich ausbauen sollte. Zum einen wegen der Dollarschwäche und der noch andauernden Krise, zum anderen aber auch auf Grund des neuen Status den China mittlerweile in der internationalen Staatengemeinschaft einnimmt. Hou Huimin, Vizegeneralsekretär der China Gold Association, sagte laut des Branchendienstes Mining Weekly sogar, China solle seine Reserven auf 5.000 Tonnen ausbauen.

Interessant wird zu beobachten sein, ob andere, vor allem asiatische Länder Chinas Beispiel folgen werden. Die Europäische Zentralbank jedenfalls empfiehlt ihren Mitgliedsbanken 15 Prozent ihrer Reserven in Gold zu halten, aber unter den asiatischen Ländern ist diese Quote nach Aussage von Brancheninsidern - noch - wesentlich niedriger.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.rohstoff-welt.de