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"Zeitalter des Sparens"

von Mr N. N.

Am gestrigen Montag war in der Neuen Zürcher Zeitung zu lesen, dass gegenwärtig schon vom kommenden Zeitalter des Sparens" gesprochen werde. Die meisten Länder hätten erkannt, dass die öffentliche Schuldenlast drastisch abgebaut werden müsse.

Schuldenabbau auf breiter Front

Gleichzeitig würden sich aber auch Unternehmen, Banken und private Haushalten bemühen, die eigenen Bilanzen durch einen Abbau der Schulden zu stärken. Diese parallele Schulden-Liquidierung sowohl in den öffentlichen als auch in den privaten Sektoren führe zu wirtschaftlichen Verwerfungen. Hinzu käme der gleichzeitig ablaufende Versuch, die jeweilige Konjunktur durch erhöhte Exporte zu stützen.

Heftige Nachfragelücke erwartet

Der Chefökonom von Goldman Sachs erwartet folglich eine heftige Nachfragelücke. Diese werde wiederum zu rückläufiger Produktion, Einkommen und Steuereinnahmen führen. Dadurch würde letztlich zusätzlicher Sparzwang entstehen. Die Gefahr sei jedenfalls nicht gering, dass sich die US-Wirtschaft schon im zweiten Halbjahr deutlicher abkühlen werde als bislang absehbar.

Ja, liebe Leserin, lieber Leser, das gleichzeitige Sparen von Staaten, Unternehmen und Privathaushalten bringt einmal mehr das Thema Rezession und Deflation in den Focus. Einige Marktbeobachter befürchten gar, dass die Weltwirtschaft ohne einen Mehrkonsum von Ländern mit Exportüberschüssen (China, Deutschland und Japan zum Beispiel) auf dem Weg in die (deflationäre) Katastrophe sei. Bei aller berechtigte Sorge vor deflationären Tendenzen sollte allerdings auch die mittel- bis langfristig wirkende Macht der Politik des Geld-Druckens der Notenbanken keinesfalls unterschätzt werden.

Seien es nun deflationäre, seien es nun inflationäre Tendenzen, am Ende des Tages werden Investoren in Relation zu anderen Anlageklassen weiterhin mit Edelmetallen wohl (relativ) gut bedient sein. Und gerade temporäre Schwäche- und Konsolidierungsphasen bei den monetären Edelmetallen (Gold und Silber) bieten sich als mittel- bis langfristige Kaufgelegenheiten an.

Goldpreis bei 950,- Euro

In jüngster Vergangenheit kam der Goldpreis in Euro nun wieder etwas zurück. Gegenwärtig kostet eine Feinunze Gold 950,- Euro, eine Unze der Anlagemünze Krügerrand war gestern für knapp unter 1000, - Euro zu haben. Im Verlauf der aktuellen Korrekturphase könnte es beim Goldpreis in Euro durchaus noch etwas weiter nach unten gehen. Insofern ist es nicht unklug, mit nach unten gestaffelten Kauf-Limits zu operieren.

Sehr, sehr schön wäre natürlich, wenn man im Zuge der zu erwartenden Verwerfungen an den Finanzmärkten im zweiten Halbjahr noch einmal im Bereich um 800,- Euro je Feinunze Gold zuschlagen könnte.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de