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Deutsche Banken: 21 Milliarden in Island versenkt

Samstag, 29. November 2008
Deutsche Banken Spitzenreiter weltweit: Über 21 Milliarden an Isländische Pleitehäuser verliehen - wegen hoher Zinsen. Konsortium für Island-Schulden geplant.

Deutsche Großbanken wollen ihre Interessen gegenüber den drei zahlungsunfähigen isländischen Banken gemeinsam verfolgen. Unter Führung des stellvertretenden BayernLB-Chefs Rudolf Hanisch wollten die meisten großen deutschen Institute sich zu einem Konsortium zusammenschließen, das Kaupthing, Glitnir und Landsbanki die Rückzahlung ihrer Schulden bei ihnen ermöglichen soll, berichtete der "Spiegel" ohne Angabe von Quellen.
Deutsche Banken hatten für insgesamt 21 Milliarden Dollar Schuldverschreibungen bei den isländischen Instituten gekauft, mehr als Geldinstitute aus jedem anderen Land. Die BayernLB ist mit 1,5 Milliarden Euro davon besonders stark betroffen.
Dem Plan des Konsortiums zufolge sollten die Verbindlichkeiten mit Hilfe von handelbaren Papieren umgeschuldet werden, heißt es in dem Bericht. Die Banken von der Nordatlantik-Insel bekämen damit frisches Geld und müssten dann ihre auf ein realistisches Niveau gesenkten Schulden über viele Jahre hinweg abzahlen.
Zu den Großgläubigern der isländischen Banken gehören dem Bericht zufolge auch WestLB, HSH Nordbank, Commerzbank und der Sparkassen-Fondsdienstleister Deka. Die BayernLB wollte zur Rolle ihres Vorstands nicht Stellung nehmen.
Die staatliche KfW ist weit stärker durch Darlehen und Investments in Island belastet als bisher bekannt, berichtet die FTD. Nach Angaben aus dem Bundesfinanzministerium beläuft sich das Engagement des Förderinstituts in der von der Finanzkrise besonders schwer getroffenen Inselrepublik auf nunmehr knapp 800 Millionen Euro. Erst Anfang November war von insgesamt rund 560 Millionen Euro die Rede. Die FDP sprach am Donnerstag in Berlin von einem Fass ohne Boden.
Die Financial Times verleiht der KfW daher den Titel: "KREDITANSTALT FÜR für WERTVERNICHTUNG"

Dieser Beitrag wurde nicht geprüft, www.silbernews.at übernimmt keine Verantwortung für Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Mitteilung. Quelle: http://www.mmnews.de