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Too Big To Save

Von Michael Mross Freitag, 14. November 2008
Bisher haben große Kreditinstitute damit gepokert, dass sie der Staat im Ernstfall rettet. Doch die Wahrheit ist: Es geht nicht. Sie sind zu groß.

Die ganze Wahrheit über das Finanzsystem: Schon längst sind die Schulden vieler Firmen und Banken über das von Staaten rettbare Limit hinausgewachsen. Diese bittere Wahrheit macht sich langsam im System breit. Im Umgekehrschluss heisst das: Eigentlich ist eine Rettung nicht möglich.
Too big to save: Das ist die ganze Wahrheit, wenn viele, geschweige denn alle Institute gerettet werden müssen.
Too big to save: Das gilt natürlich nicht nur für Banken, sondern auch für große Industrien. Es gilt vor allem für die US-Autoindustrie. Das Rettungspaket ist Illusion. Die Rettung wird nur suggeriert, um Zeit zu gewinnen. Die Wahrheit ist: es gibt keine Rettung.
Was die Zentralbanken machen, ist nur noch Makulatur. Es dient der Zeitgewinnung. Warten auf eine Lösung, eine Idee, oder Beruhigung. Doch diese ist derzeit nicht in Sicht. Je mehr Einzelheiten ans Licht kommen, desto dramatischer wird die Lage, desto deutlicher wird die Lüge.
Schieflagen großer Teile des Systems, bzw. vieler Banken kann kein Staat der Erde ausgleichen. Auch die Zentralbanken sind da machtlos, weil sie notwendiges Vertrauen nicht auf Knopfdruck herstellen können. Im Gegenteil: Um so mehr Billionen die Zentralbanken locker machen, um so mehr Menschen machen sich sorgen um das Geldsystem. Ein System, das offenbar am Abgrund steht, mit jeder Billion, die willfährig an große marode Empfänger ausgezahlt wird.
Dabei wird immer häufiger ein Problem sichtbar: Schon die Bilanzsumme einzelner Banken übertrifft das Bruttoinlandsprodukt eines gesamen Staates bei weitem. Sind mehrere Häuser in der Bedroullie, dann hilft nichts mehr. Auch nicht die Zentralbank. Und der Staat sowieso nicht, denn der ist eh überschuldet.
Das Problem gilt nicht nur für Banken. Das Problem ist auch beispielsweise bei Autoindustrie in den USA akut. Weder die FED noch der Staat wird die US-Autobauer retten können. Sie werden untergehen. Nur weil der Bankrott nicht schon früher zugelassen wurde, sind die Probleme jetzt unlösbar.
Doch nicht nur jenseits des Atlantiks lauern die Gefahren der faulen, uneinbringbaren Schulden. Auch Europa ist voll davon. Viele Banken in Europa und insbesondere in der Schweiz stehen im Feuer. Dort (in der Schweiz) könnten beispielsweise im Ernstfall niemals die UBS oder die Credit Suisse vom Staat gerettet werden. Die Assets in den Büchern sind schlichtweg zu groß.
Hier ein Überblick über die verwalteten Assets einiger Banken, gemessen am Bruttoinlandsprodukt des jeweiligen Staates.

Dieser Beitrag wurde nicht geprüft, www.silbernews.at übernimmt keine Verantwortung für Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Mitteilung. Quelle: http://www.mmnews.de