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Der Frosch im Topf

Diejenigen, die gerade Finanzaktien besitzen, sind wie Frösche, die in einem Topf sitzen, der mit kochendem Wasser gefüllt ist. Solange das Wasser nicht kocht, passierte dem Frosch nichts… aber merken sie sich meine Worte: Noch bevor das Jahr zu Ende geht, wird das Wasser kochen.

Der Versuch eine realistische und "konträre Meinung" zu haben, ist für jemanden, der direkt mit dem Markt zu tun hat, extrem schwierig, besonders wenn man selbst im Topf sitzt. Dasselbe wird auch in 3-4 Jahren auf jene zutreffen, die im Rohstoffmarkt sind, jeder der also dort involviert ist, wird sich bewegen und einen klaren Kopf behalten müssen. Als Goldbugs versuchen wir unsere Zehen in das Wasser zu halten, abgestoßen von der Hitze ziehen wir sie aber schnell zurück. Wenn die Märkte sich überhitzen und in Richtung Siedepunkt, wo alles überkocht, steigen, dann ist es für alle Marktteilnehmer wichtig, ein Thermometer in der Tasche zu haben.

Unser Thermometer ist das Verfolgen der Marktstimmung, der Marktpsychologie und zahlreicher Indikatoren, die aktuell verfolgt werden. Wenn eine Flüssigkeit gekocht wird, dann folgt auch der Übergang in die gasförmige Phase, was Nebel entstehen lässt. Jeder, der immer noch im Topf sitzt (Rohstoffmarkt), wenn es zu kochen anfängt, wird wortwörtlich im Nebel verloren gehen - inmitten der Angstschreie im Markt, wie zum Beispiel "Das ist das Ende der Welt!" und "Alle Anlagen müssen zu Gold und Silber gemacht werden!". Als ich noch ganz jung war, kochte mein Vater Hühnchensuppe und ließ sie für 6 Stunden bei voller Hitze stehen. Später am Abend stand das ganze Haus voll dickem Nebel und es roch nach verbrannten Hühnchenknochen. Sie können dieses Bild auf diejenigen übertragen, die gegen Ende eines Bullenmarktes (denken sie an den NASDQ) noch Aktien halten, man braucht sich gar nicht anzustrengen, um sich das Ende auszumalen.

Derzeit wird der Wassertopf für Gold- und Silberinvestoren auf eher niedrigen Temperaturen gehalten - auf Raumtemperatur. Sobald der Topf des Hauptmarkts anfängt zu kochen, werden wir unsere Zündflamme aktivieren. Wenn das passiert, dann halten sie das Thermometer parat und lassen sie es nicht fallen; wenn der Andrang nach Gold und Silber hereinbricht, dann wird die Hitze erst richtig hochgedreht, und mancher könnte sich inmitten der rennenden Herde wiederfinden, was aber das Falsche ist. Seien sie objektiv, setzen sie für 50% der Aktien Ausstiegspunkte und reiten sie mit dem Rest hinaus. Wir versuchen immer wieder dieses Thema aufzubringen und weiter darüber zu berichten, also halten sie es bitte im Hinterkopf.

Update für den AMEX Gold BUGS Index

Die oberen Bollinger-Bänder wurden alle von einer deutlichen Aufwärtsbewegung im Index durchdrungen, was bisher bei den hier gezeigten noch nicht vorkam. Wann immer Bollinger-Bänder durchbrochen werden, besonders das obere 155er-Bollinger-Band, müsste ein starker Rückzug folgen, begleitet von einer ausgedehnten Konsolidierung, bevor es zur nächsten Aufwärtsbewegung kommt. Die tiefer liegenden BBs fangen gerade erst an zu steigen, was zu dem Gedanken passt, dass es für den HUI ein potentielles Fenster für einen starken Anstieg gibt… bleiben sie dran, weil es irgendwann zwischen August und Januar 2009 dazu kommen wird. Die Fibonacci-Time-Extensions verschiedener Wellen sind eher im unteren Bereich des Charts abgebildet, hier taucht ein Cluster von Fib-Zeitpunkten gegen Ende September 2008 auf. Ein Zeit-Akkordeon ist im unteren Bereich des Charts dargestellt, die Zahlen geben die Anzahl der "Zeitblöcke" nach der ursprünglichen Messung (Welle [1].III) an. Das 9-teilige Gebiet ist in etwa so lang, wie sich eine Bewegung der Welle [2] über Welle [1] hinausbewegen kann, wozu es bis zum 2. Dezember nicht kommen wird - immer noch 5 Monate, bis der HUI eine Bewegung machen muss, damit der Elliott-Wave-Chart intakt bleiben kann. Bei der kurzfristigen Stochastik befindet sich %K unter %D, mit Potential für weitere 2-3 Wochen Rückgang, bevor ein Tiefpunkt festgestellt werden kann.

Die roten Linien rechts stehen für die Fibonacci- Preisvorausberechnungen verschiedener aufwärtsstrebender Wellen - von ihren nachfolgenden, korrektiven Endpunkten aus projiziert. Die blauen Linien rechts stellen Fibonacci-Preisrückgänge der Welle [1].II dar. Stellen, an denen sich Linien überdecken, werden zu Fib-Clustern, die auf wichtige Widerstands- und Unterstützungsniveaus hinweisen. Der Fib-Cluster um 450 diente in den vergangen 10 Monaten als starker Widerstand, was durch den jüngsten Versuch, hier durchzustoßen angedeutet wurde. Die gleitenden Durchschnitte befinden sich in bullischer Ausrichtung (der 50-Tage-Durchschnitt über dem 155-Tage-Durchschnitt über dem 200-Tage-Durchschnitt), wobei der 200-Tage-Durchschnitt als Unterstützung bei 432 dient. Schauen sie, wie sich der steigende Trend einstellte von Anfang 2006 bis August 2007, dabei wurde er nicht mehr als 2-mal im Verlauf der letzten acht Monate gegengetestet. Das von Ende September 2007 bis heute bestehende Muster hat sich zu einem weniger stark ansteigenden Muster ausgeformt, das dem steigenden Muster von 2006/ August 2007 ähnelt, wodurch die Grundlage für eine extrem kraftvolle Bewegung in den kommenden Monaten gelegt wird. Bei der vollen Stochastik liegt %K über %D, aber beachten sie auch die kurzfristige Schwäche, dargestellt in Abbildung 1. Machen sie sich auf 3-5 Wochen Abwärtskonsolidierung gefasst, bevor der HUI nach oben explodiert, wobei kein Ereignis von globaler Tragweite eingerechnet ist, dass die Rakete unter dem Goldmarkt zündet.

Der Wochenchart des HUI ist unten dargestellt, die Fibonacci-Time-Extensions der Wellen I und II sind oben im Chart dargestellt. Die roten Linien rechts stehen für die Fibonacci- Preisvorausberechnungen der Welle I - vom Endpunkt der Welle II aus projiziert. Beachten sie den Cluster von Fib-Zeitpunkten am 30. Januar 2009, der die obere Kanallinie bei etwa 1200-1300 schneidet. Das untere Bollinger-Band des 55-Wochen-Durchschnitts liegt bei 305,5 - es stieg seit letzter Woche von 299.9. Der anhaltende Vorstoß dieser Ausrichtung um 4 bis 5 Punkte pro Woche, würde darauf hindeuten, dass weitere 8-10 Wochen Konsolidierung benötigt werden, um eine ausreichende Kontraktion der Volatilität zu haben, damit eine Aufwärtsbewegung ausgelöst werden kann. Bei der vollen Stochastik liegt %K unter %D, versucht jedoch scheinbar, umzudrehen und darüber zu gehen; zum jetzigen Zeitpunkt verweisen die Indikatoren jedoch auf eine weitere Konsolidierung.

Der mittelfristige Elliott-Wave-Zählung des HUI ist unten angegeben, hier sieht man auch den farbig hervorgehobenen Preferred Count und den alternierenden Marktverlauf in grau (selbe Zählung, unterschiedlicher Verlauf). Die Zählung muss angepasst werden, in Anbetracht der starken Spitze der Welle F, welche die ausgeweitete, flache Struktur außer Kraft setzte, der ich folgte. Die neu bezeichnete Struktur ist nun ein diametrisches Dreieck, das einer Schleife gleicht (kontrahierendes Dreieck gefolgt von einem expandierenden Dreieck). Derzeit ist die Welle G die letzte Wellenstruktur, die dieses Muster zu Ende bringt, sie könnte noch zwischen 4-8 Wochen bestehen, vorbehaltlich der Marktbedingungen. Sollten die Dinge in dieser Zählung falsch laufen, dann wird sich eine andere Welle (X).[2] herausbilden, die von einer weiteren korrektiven Bewegung (Welle (Z).[2]) gefolgt wird, was die korrektive Struktur des HUI bis Ende Januar 2009 verlängern würde. Denken sie immer wieder daran, weil es für die derzeitigen Marktbedingungen immer noch Übung und praktische Erfahrung braucht, gerade bei Gold- und Silberaktien.

Die langfristige Elliott-Wave-Zählung des HUI ist unten angegeben, hier sieht man den farbig hervorgehobenen Preferred Count und den alternierenden Marktverlauf in grau (selbe Zählung aber längerer Zeitrahmen). Welle II endete über dem Endpunkt der Welle II, woran man eine Running Correction festmachen kann. Running Corrections gehen der stärksten Zeit-, Preis- und Komplexitätsbewegung bei 2/3 voraus (Preis und Komplexität stehen jetzt wahrscheinlich schon bei 2/3, wonach auch Welle III unterwegs ist.) Da das Muster im HUI ein abschließendes Muster für die menschliche Zivilisation ist, ist es auch möglich, das Muster als korrektive Struktur zu bezeichnen, die mit insgesamt 7 oder 9 Schwüngen zu Ende geht. Ich habe darauf verzichtet, die Struktur hier zu zeigen, um keine Verwirrung zu stiften, in Anbetracht der hier angeführten Elliott-Wave-Methodologien - also es sei ihnen gesagt, dass auch diese Möglichkeit existiert. Das Muster, das sich in meiner nicht angezeigten Zählung entwickelt, hat die Form eines diametrischen Dreiecks (Schmetterlingsformation), wobei sich die Welle [F].(V) gerade herausbildet. Dieses Muster würde dann am Ende in Welle [G].(V) einen starken Anstieg vorweisen, der 2-3 Jahre andauert. Vielleicht werde ich dieses Muster in den nächsten Monaten doch noch zeigen… aber erneut ist zu sagen, dass all diese Dinge hier schon genug verwirrend sind und es daher für die meisten auch keinen Sinn macht.

Das Gold/ Silber-Verhältnis ist wird unten gezeigt, zusammen mit den dazugehörigen Statistiken. Derzeit steht das Verhältnis bei 52,64, es stieg seit der letzten Woche von 51,04. Es macht den Anschein, als würde Gold in den kommenden 1-2 Monaten besser abschneiden als Silber, was zur erwarteten Schwäche im HUI passen würde. Wenn dieser Bullenmarkt einmal komplett ist, wird das Gold/ Silber-Verhältnis ungefähr zwischen 11-16 liegen.



Das unten gezeigte Gold/ Öl-Verhältnis, zusammen mit der dazugehörigen Stochastik, zeigt einen Wert von 7,40, es ist seit letzter Woche von 6,59 angestiegen, was darauf hindeutet, dass es unterwegs ist auf einer Reise zum historischen Wert 21. Sollte Öl bei 140 $/ Barrel bleiben, würde Gold auf 2940 $/ oz steigen. Stiege Öl auf 300 $/ Barrel (was in Anbetracht des einsetzenden Peak Oils durchaus möglich ist), dann steigt Gold auf 6300 $/ oz. Falls die Finanzkrise die epischen Ausmaße annimmt, die ich erwarte, dann könnte das Verhältnis auf 35 hochschnellen, was zu 10.500 $/oz führen würde. Die oben angeführten Beispiele müssten auch ganz deutlich machen, warum es so wichtig ist, neben qualitativ hochwertigen Junior-Aktien, zumindest auch physisches Gold und Silber zu besitzen.

Das Gold/ HUI-Verhältnis ist unten dargestellt, mit der dazugehörigen Stochastik. Es hat derzeit einen Wert von 2,19. Ich werde in den kommenden Wochen einen längerfristigen Chart für dieses Verhältnis bringen, anhand dieses Verhältnisses lassen sich dann die optimalen Kauf- und Verkaufszeitpunkte für den HUI besser abschätzen (Ich bin sicher, dass es so etwas schon irgendwo gibt, aber für mich ist es ein neues Konzept). Wenn man etwas sagen kann, dann dass die bisherigen Anstiege mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hindeuten, dass eine Umkehr in das Gebiet von 1,65 nicht weit hergeholt ist… was wiederum bedeutet, dass der HUI in den Himmel schießen wird, sobald die derzeitige korrektive Struktur abgeschlossen ist.