StartseiteAllgemeinesBeständeAnlageformenAnalysenWissenswertesChartsHandelBlog

Wissenswertes:

Silber (Archiv)

Allgemeines über Edelmetalle

Papiergeldsystem

Erklärungsbegriffe

Krisenvorsorge

Krisenvorsorge:

Beiträge zur Krisenvorsorge

Beiträge zur Krisenlage

Beiträge zur Krisenbegriffe

Beiträge zur Krisengeschichten

Allgemein:

Startseite

News (RSS)

Link´s

Sitemap

Kontakt

Disclaimer

Stabilisierung des Finanzsystems hat laut Bernanke Top-Priorität

15.07 19:05

US-Präsident George W. Bush und Notenbankchef Ben Bernanke haben unter dem Eindruck immer neuer Hiobsbotschaften von Banken und fallender Aktienkurse die Stabilisierung der Immobilien- und Finanzmärkte zur Priorität erklärt.
Bush forderte den US-Kongress in Washington auf, dem Plan zur Stabilisierung der angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac rasch zuzustimmen. "Wir müssen sicherstellen, dass die Unternehmen in dieser Zeit der finanziellen Spannungen weiterhin Zugang zu Immobilienkrediten gewähren können", sagte Bush.
Bernanke sagte vor dem Kongress, das Funktionieren der Finanzmärkte habe derzeit "oberste Priorität" für die US-Notenbank (Fed). Aktuell sei die Belastung für die Märkte durch die Finanzkrise immens, sagte Bernanke bei der halbjährlichen Anhörung vor dem Senat.
Bush verteidigte den Notfallplan der Regierung für die Finanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die rund 40 Prozent der privaten Immobilienkredite in den USA verwalten. Er warnte den von den Demokraten kontrollierten Kongress, den Plan zu modifizieren oder ihm die notwendige Zustimmung zu verweigern.
Bernanke hob in seinem halbjährlichen Konjunkturbericht an den US-Kongress die Wachstumsprognose für 2008 leicht an. Die Fed gehe nun von einem Wachstum von 1,0 bis 1,6 Prozent aus, sagte er. Diese Prognose sei aber mit einem "hohen Mass an Unsicherheit" behaftet, räumte Bernanke ein. Im April hatte die Fed noch 0,3 bis 1,2 Prozent prognostiziert.
Pessimistischer fiel Bernankes Prognose für die Inflation aus. Im laufenden Jahr sei mit einem Preisauftrieb von 3,8 bis 4,2 Prozent zu rechnen, sagte er. Die "Kerninflation", aus der die starken Steigerungen für Lebensmittel und Energie herausgerechnet werden, werde bei 2,2 bis 2,4 Prozent liegen.

(Quelle: SDA)