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Silber ? ?Das Gold des armen Mannes?

12:00 09.01.09
Diese Beschreibung des Volksmundes für das weiß glänzende Metall existiert schon seit Jahrhunderten. Damit kommt zum Ausdruck, dass vor allem die breite Masse in der Vergangenheit beim Abwägen zwischen Gold und Silber vorrangig auf die beliebten Silbermünzen statt auf teure Goldbarren zurückgegriffen hat. Insbesondere in schweren Krisenjahren stieg die Bedeutung der Edelmetalle insgesamt an. Im direkten Vergleich zum Gold galt Silber aber dennoch als das unscheinbarere der beiden Metalle.

Eine starke Wechselwirkung bestand vor allem in der Preisentwicklung von Gold und Silber. Dabei war es besonders auffällig, dass der Silberpreis grundsätzlich zu deutlich stärkeren Kursbewegungen neigte. Einige Marktteilnehmer sprachen in diesem Zusammenhang auch davon, dass Silber eine gehebelte Spekulation auf den Goldpreis darstellte.

Fundamental bestehen allerdings auch wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Edelmetallen. Während Gold überwiegend von Notenbanken und Investoren gehortet wird, kommt Silber vorrangig als Industrierohstoff zum Einsatz. Zudem wurde Silber, im Gegensatz zu Gold, in der Geschichte noch niemals verboten. Silber wird bereits seit rund 7.000 Jahren verarbeitet und galt in seiner Geschichte zeitweilig sogar als wertvollstes Metall überhaupt.

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Auch in den letzten Jahren hat sich die Bedeutung von Silber wieder erhöht. Der Rohstoff findet heute auf vielen verschiedenen Gebieten Anwendung, unter anderem bei der Herstellung von Schmuck oder Musikinstrumenten, aber auch für Katalysatoren, Solaranlagen und in der Wasseraufbereitung wird es genutzt. Weiterhin wird Silber in der Elektrotechnik und Elektronik, bei Solaranlagen sowie im Bereich der Fotografie eingesetzt.

Das Jahr 2008 hielt für die beiden Edelmetalle sowohl Höhen als auch Tiefen bereit. Während sich der Silberpreis in den Jahren seit 2004 stetig erhöhte, kam es im letzten Jahr zu massiven Kursverlusten innerhalb kurzer Zeit. Das Edelmetall verlor, ausgehend vom Hoch bei mehr als 21 US-Dollar, in der Spitze rund 60 Prozent an Wert. Zusätzlich gab es heftige Schwankungen des US-Dollar-Wertes, was die Volatilität der Kursentwicklung noch förderte. Erst zuletzt konnte eine Konsolidierung der Notierungen auf vergleichsweise niedrigem Niveau beobachtet werden.

Anleger, die auf künftig steigende Preise des Industrierohstoffs und Edelmetalls Silber setzen möchten, könnten sich für das X-pert-Zertifikat (WKN: DB3 XAG) der Deutschen Bank interessieren. Dieses Produkt ermöglicht es Investoren, im Verhältnis 1:1 an der Kursentwicklung zu partizipieren. Dabei sollten Anleger zusätzlich auf die Entwicklung des Wechselkurses zum US-Dollar achten, da das Zertifikat keine Währungsabsicherung beinhaltet.

Dieser Beitrag wurde nicht geprüft, www.silbernews.at übernimmt keine Verantwortung für Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Mitteilung. Quelle:http://www.ariva.de