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Spekulieren auf eine Erholung der Wirtschaft

Mittwoch, 09. März 2011, 12:26
von Bill Bonner

Die USA haben sich in den letzten 12 Monaten um rund 1,5 Billionen Dollar verschuldet. Warten Sie einmal. Das ist das fünfte Jahr nach Beginn der Krise. Man sollte doch da denken, dass die Finanzlage sich langsam normalisieren sollte. Und normal" meint Defizite in Höhe von 2 oder 3% des BIP, nicht 10%.
Und was passiert? Sie senken die Steuern

"Associated Press" mit den Details: Das Haushaltsbüro des US-Kongresses prognostiziert für dieses Haushaltsjahr (endet im September) ein Defizit von 1,5 Billionen Dollar. Diese Prognose wurde nach oben erhöht, basierend auf den Steuersenkungsplänen, welche zwischen dem Weißen Haus und den Republikanern ausgehandelt wurden und die in diesem Jahr eine weitere Neuverschuldung von 400 Mrd. Dollar bedeuten werden."

Das wird das dritte Haushaltsjahr in Folge sein, in dem das Defizit der US-Bundesregierung bei über 1 Billion Dollar lag. Das sind nie zuvor gesehene Schulden, die durch die schlimmste Rezession seit den 1930ern verursacht worden sind. Diese Rezession führte zu einem starken Rückgang der Steuereinnahmen, da Millionen Menschen ihre Jobs verloren, während gleichzeitig die Regierung ihre Ausgaben kräftig erhöhte, um die Wirtschaft zu stimulieren und das Banksystem zu stabilisieren."

Die US-Regierung gibt für jeden Dollar, den sie an Steuern einnimmt, 1,50 Dollar aus. Ich habe dazu keinen Kommentar - zu dieser Art, Geld auszugeben. Alles was ich sagen könnte - egal wie provokativ - kann diese Fakten nicht übertreffen.
Was mich aber wirklich wundert, ist die Tatsache, dass die damit durchkommen. Warum brechen die Kurse der US-Staatsanleihen nicht ein?
Das lustige Ding ist: Wenn man an die Geschichte von der Erholung" glaubt, dann sollte man doch denken, dass die Inflation steigen wird und deshalb die Kurse der US-Staatsanleihen sinken sollten. Die sollten fallen.

Wenn man nicht an die Geschichte der Erholung" glaubt, dann kann man Anleihen ohne Sorge kaufen. Die sollten steigen, wenn es der Wirtschaft schlecht geht. Und die Fed wird wahrscheinlich weiter US-Staatsanleihen kaufen, was helfen wird, deren Kurse hoch zu halten.
Zumindest eine Zeitlang. Das ist der springende Punkt.
Wenn sich die Wirtschaft "erholt", fallen die Anleihenkurse.
Wenn sich die Wirtschaft nicht erholt, dann wird die Fed Anleihen kaufen mit Geld, das sie aus dem Nichts geschaffen hat. Die Besitzer von Dollars - auch die von US-Staatsanleihen - sollten alarmiert sein. Denn so oder so sollten die Kurse der US-Staatsanleihen früher oder später fallen.

Aber eine Sache, die mich beschäftigt, ist die Tatsache, dass jeder zu denken scheint, dass die Aktienkurse steigen und die Anleihenkurse fallen werden. Was ist, wenn es genau anders herum wäre? Würde mich auch nicht wundern.
Aber was ist, wenn man weder US-Aktien noch US-Anleihen mag? Was ist, wenn man denkt, dass dieses ganze System zusammenbrechen wird? Was ist, wenn man denkt, dass die Aktienkurse zusammen mit der Wirtschaft sinken werden...und die Anleihenkurse zusammen mit dem Dollar?
Nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge. Was tut man dann?
Kaufen Sie Gold. Und warten Sie.
Wie lange?
Ein Jahr? Zwei Jahre? Fünf Jahre?
Warum diese Eile?

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de