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„Extrem kritische Situation“

Donnerstag, 08. September 2011, 08:57
von Mr N. N.
Nach dem Verlustreigen der Vortage konnten sich die Bullen am gestrigen Mittwoch über eine scharfe technische Gegenbewegung freuen. Am Dienstag wurde ja bei exakt 5150 Zählern beim deutschen Leitindex ein neues Jahrestief markiert. Gestern ging es um gut vier Prozent nach oben. Der Endstand lag bei 5405 Zählern. Und mit Blick auf die positiven Vorgaben der Wall Street könnte die Rallye auch am heutigen Donnerstag weitergehen. Vielleicht gar bis in den Bereich um 5500 Zähler beim deutschen Leitindex.

Neues aus der Realwirtschaft

Derweil mehren sich aus der Realwirtschaft die konjunkturellen Warnsignale. Gestern wurde bspw. vom Duisburger Stahlhändler Klöckner ein umfangreiches Kostensenkungsprogramm bekannt gegeben. Der Vorstandsvorsitzende Rühl ist bestrebt, frühzeitig auf die revidierten Erwartungen für das Weltwirtschaftswachstum zu reagieren. Eindringlicher ist dagegen die Warnung des Vorsitzenden der Geschäftsführung des weltweit größten Automobilzulieferers Bosch, Franz Fehrenbach.

Extrem kritische Situation"

In der gestrigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung war zu lesen, dass Herr Fehrenbach am Montag im Frankfurter Club Internationaler Wirtschaftsjournalisten vor den Folgen der Verwerfungen an den Weltbörsen warnte. Wir befinden uns derzeit in einer extrem kritischen Situation. Wir stehen kurz davor, dass die Finanzmärkte uns in die nächste Rezession treiben", so Herr Fehrenbach. Persönlich erwarte er aus heutiger Sicht eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums, aber keine Rezession. Dies stehe aber unter der Voraussetzung, dass das Finanzsystem nicht zusammenbreche. Jedoch habe die Rezession im Jahr 2009 aber gezeigt, wie schnell sich die Situation verschlimmern könne.

Handlungsunfähige Regierungen?

Äußerst interessant waren auch Fehrenbachs Äußerungen zum Thema Staatsschuldenkrise in Europa. Der Bosch-Chef ist äußerst besorgt, ob Europas Regierungen überhaupt handlungsfähig sind. Es brauche ein klares langfristiges Konzept für eine demokratisch legitimierte und stärker integrierte Europäische Union.

Wortwörtlich sagte Herr Fehrenbach:

Nur ein klares Bekenntnis zur demokratisch legitimierten Integration kann die Spekulation an den Finanzmärkten beenden, die nichts mit der realen Geschäftsentwicklung zu haben."

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de