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Insolvenzen steigen auf Rekordhoch bei unverändert historisch niedrigen Leitzinsen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Europäische Zentralbank (EZB) beschloss gestern den Leitzins bei einem Prozent zu belassen. Es sollen weiterhin Staatsanleihen gekauft werden, doch hielt man sich über den Umfang und die Dauer in Schweigen. Die „Neutralisierung“ dieser Käufe, welche die EZB oft ankündigt, wird nicht so eintreten. Der auslaufende Jahrestender wurde über einen sechsmonatigen ersetzt und zusätzliche Auktionen mit einer Laufzeit von drei Monaten sind geplant. Das letzte was die Notenbanken wirklich wollen, ist das Geld wieder zu entnehmen. Dabei soll der Glaube, dass dieses Geld früher oder später wieder entnommen wird, so lange wie möglich erhalten bleiben. Ein Abzug der Gelder würde das Zirkulationskreditsystem sofort wieder an seine Grenzen bringen, die Zinsen steigen und die rezessiven Marktkräfte überhand nehmen lassen. Deshalb gibt es für die Zentralbanken derzeit keine Alternative zur weiteren Ausweitung der Geldmenge.

Zahl der Insolvenzen steigt weiter
 
Die Zahl er Insolvenzen in der BRD stieg im März 2010 auf neue Rekordstände. Mit einem Plus von 8,7 Prozent gingen 3.125 Unternehmen allein im März 2010 Pleite. Die Gesamtzahl der Insolvenzen, die auch Verbraucherinsolvenzen mit einschließt, stieg um 13,9 Prozent auf 16.192 an. Im Gesamtjahr 2009 stiegen die Unternehmensinsolvenzen um 11,6 Prozent auf 33.000. Diese anhaltend hohe Zahl von Insolvenzen, trotz niedrigster Zinsen, zeigt wie explosiv steigende Preise und Zinsen in der Zukunft noch wirken können.

Wirtschaftsentwicklung in den Sorgenstaaten
 
Nach offiziellen Angaben gab es folgende Entwicklungen im ersten Quartal 2010:
 
·         Griechenland:    - 1,0 %
·         Portugal:           +1,1 %
·         Ungarn:             +0,9 %
·         Japan:              +1,2 %
 
Weitere Beobachtungen

·         Die US-Börsenaufsicht SEC setzt in Reaktion auf den Beinahe-Crash vom 6. Mai neue Regeln in Kraft. Fällt eine Aktie innerhalb von fünf Minuten um 10 Prozent, so wird der Handel mit dieser für 5 Minuten ausgesetzt. Diese Regel gilt vorerst für die Werte des S&P 500.
·         Die Exporte aus der BRD stiegen im ersten Quartal 2010 gegenüber dem ersten Quartal 2009 um 10,3% auf 219,5 Mrd. Euro, die Importe stiegen um 5,6% auf 181,9 Mrd. Euro. Exporte aus der Eurozone stiegen um 5,4% auf 104,3 Mrd. Euro und die Importe um 3,1% auf 70,8 Mrd. Euro.
·         Die Großhandelspreise in der BRD stiegen im Mai gegenüber dem Vorjahr um 6,2 %. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit August 2008. Zum Vormonat April stiegen diese um 0,3 %.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.proaurum.de/