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Ein weltweiter Angriff auf die Banker

von Bill Bonner
Reinigungskräfte stellen für die Gesellschaft einen besseren Wert dar als Banker, heißt es in einem Bericht der BBC. Der Nachrichtenbeitrag zitierte eine Gruppe, die sich New Economics Foundation nennen, deren Studie zeigte, dass die Reinigungskräfte in Krankenhäusern für jeden Dollar, den man ihnen bezahlt, einen Wert von 10 Dollar hervorbringen, dass Banker jedoch für jeden Dollar sieben Dollar VERNICHTEN.
Während ich mit ihren Ergebnissen sympathisiere, glaube ich doch, dass die New Economics Foundation aus einem Haufen von Dummköpfen bestehen muss. Wie können sie denn wissen, wie viel Wert eine Berufsgruppe hervorbringt? Es gibt kein objektives Maß für Wert. Das winzige was wir haben, ist der Preis. Den Wert muss jeder von uns für sich ermitteln.
Doch jeder steigt in den Fall der Banker ein. Der gute alte Paul Volcker macht ihnen das Leben zur Hölle. Er hat einer Gruppe von Bankern gesagt, die einzige Erneuerung, die sie hervorgebracht hätten, die wirklich einen Wert geschaffen hätte, sei der automatische Kontoauszugsdrucker.
England und Frankreich führen Steuern auf die Boni der Banker ein. Ein Update zur Funktionsweise - das hatte ich falsch verstanden, als ich zum ersten Mal davon berichtete: In den vereinigten Staaten wird die Steuer bei den Banken erhoben. Der Banker muss noch einmal selbst seine regulären Steuern bezahlen. Es soll die Banken davon abhalten, dass sie die Boni auszahlen... damit die Regierung nicht ganz so doof dasteht, weil sie den Banken überhaupt Geld gegeben hat.
Auch in Amerika macht der Präsident den Bankern das Leben schwer, zumindest behaupten die Zeitungen das. ER nennt sie fette Katzen" und er hat sie gebeten, ganz außergewöhnlichen Einsatz" zu zeigen, wenn es darum geht, Geld zu verleihen und der Wirtschaft dabei zu helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Was genau ist damit gemeint? Ich weiß es nicht. Warum sollte jemand die Banken dazu ermuntern, dass sie entgegen ihres besseren Wissens Geld verleihen. Es ist nur eines der vielen Rätsel unserer Zeit.
Und jetzt kommt Tim Geithner mit noch mehr Rauch. Er brachte die Nachricht, dass das TARP-Programm der Regierung einen Gewinn eingebracht hätte. Mal sehen, wie kann das möglich sein? Man verleiht Geld an die Banken noch unterhalb der wahren Kosten... und deswegen können die Banken das Geld fast ohne Gegenleistung leihen. Und dann verleihen die Banken der Regierung das Geld zurück, mit einem Gewinn von guten 300 Basispunkten. Und dann kauft man von ihnen die spekulativen Investitionen, die sie sich geleistet haben, und die sich nicht auszahlen. Sie selbst behalten die, die laufen. Und dann pumpt die Regierung Geld auf die Konten des Gegenübers, so dass man dort nicht die Verluste hinnehmen muss, die man so sehr verdient hat. Und dann investiert man durch das TARP-Programm auch noch da rein... und wenn die Aktien dann steigen, dann hat man einen Gewinn gemacht.
Das muss ich dem Team Geithner/Bernanke lassen. Sie sind Finanzgenies. Ich nehme jedes Wort des Zweifels hiermit zurück. Ich schlucke meine Kritik herunter und nehme einen Bissen aus meinem Hut. Ich habe Unrecht gehabt.
Es ist eine so mehrdeutige Botschaft, die durch die Einmischung der Regierung am Markt verschickt wird, dass niemand mehr wirklich weiß, ob die Vereinigten Staaten nun Geld verlieren oder Geld erwirtschaften. Man kann so viel seltsames Geld in Umlauf bringen und es wird sogar unmöglich, überhaupt noch nachzukommen.
Aber an Gold ist nichts seltsam. Gold ist, was es ist. Nicht mehr. Nicht weniger. Aber soll man Gold kaufen oder verkaufen? Ist das eine Korrektur im Bullenmarkt... oder geht es jetzt in den Bärenmarkt über... oder ist es einfach genauso verwirrt wie alle anderen auch?
Das ist schwer zu sagen. Einerseits pumpen die Regierungsvertreter immer noch mehr Bargeld in den Markt. Und dann ist da noch Paul Krugman, der jüngste Gewinner eines Preises der gleichen Gruppe, die Obama den Friedenspreis" verliehen hat, der die Zentralbank dazu drängt, dass man die Kredite ausdehnt, indem man weitere 2 Billionen Dollar in Wertpapieren kauft.
Whow, es war also noch nicht genug, dass man die zusätzlichen Reserven um das 500-Fache erhöht hat... oder dass man 12 Billionen aufgebracht hat, für eine Wette auf die Wirtschaftstheorie nach Keynes.... Oder dass man in den vergangenen 18 Monaten mehr zur monetären Basis der amerikanischen Zentralbank hinzugefügt hat, als in den vergangenen 96 Jahren ... Nein, jetzt will Krugman einen weiteren Anstieg um 150%. Die amerikanische Zentralbank hat die ruinierten Banken gerettet... sie sollte auch ruinierte Leben retten... sagt Krugman.
Was würde das mit dem Dollar machen? Oder mit Gold? Oder mit dem weltweiten Geldsystem?
Das weiß niemand. Hier in meinem Hauptsitz in dem Gebäude mit den goldenen Kugeln auf dem Dach will ich das noch nicht einmal so genau wissen. Aber vermutlich werde ich es erfahren.
Denn mit einer Sache hat Krugman Recht... die Krise ist noch nicht verschwunden. Sie wird uns noch lange begleiten. Und die Regierungsvertreter werden versuchen, die Situation mit jedem zweifelhaften Mittel in Ordnung zu bringen, das ihnen zur Verfügung steht. In ihrem einfältigen und neokeynesianischen Verständnis der Wirtschaft, bleibt ihnen keine andere Wahl. Sie werden vermutlich auch weiterhin Geld zur monetären Basis hinzufügen, bis das gesamte System in die Luft geht.
In der Zwischenzeit steigt der Dollar weiter... und Gold erfährt eine Korrektur. Mein alter Freund Jim Rogers sagt zu diesem Thema:
In den vergangenen beiden Monaten habe ich amerikanische Dollar gesammelt... denn es gibt gerade zu viele Bären."
Ich habe über diese Situation so gründlich nachgedacht, wie ich kann. Nach einer Nacht des heftigen Trinkens und der leichten Gebete, fange ich an, die Sache etwas klarer zu sehen. In den nächsten Tagen werde ich etwas haben, das Wert ist, berichtet zu werden.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de