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Die Boomer stehen mit dem Rücken zur Wand

von Bill Bonner
Liebe Leserin, lieber Leser,
Ende letzer Woche erfuhr man von Bloomberg, dass der Absatz des Einzelhandels im September um 2,1% eingebrochen ist - das ist der größte Einbruch in diesem Jahr.
Wissen Sie, was das bedeutet? Das Zeitalter des Sparens" ist angebrochen... und die Verbraucher schränken sich wirklich ein - genau wie ich gesagt habe.
Und das bedeutet auch, dass die Verbraucherwirtschaft in der nächsten Zeit nicht wieder zu den robusten Wachstumsraten zurückkehren wird. Und das bedeutet, dass die Menschen eine lange Zeit lang feststellen werden, dass es schwer ist, einen Job zu finden.
Es bedeutet auch, dass sich die Hauspreise so bald nicht wieder erholen werden - nicht, solange ich noch lebe. Es war eine Jahrhundertblase und sie ist in die Luft gegangen.
Hypothekenfinanzierer sagen, dass sie damit rechnen, dass der Gipfel der Zwangsvollstreckungen innerhalb eines Jahres erreicht sein wird. Mit dem Erreichen der Talsohle der Preiseinbrüche dürfen sie 2013 oder später rechnen. Eine Immobilienbaisse zieht die Preise normalerweise sechs Jahre lang nach unten, heißt es in einer Studie der Professoren Reinhart und Rogoff. Aber dies ist keine normale Blase, es ist eine außergewöhnliche Blase. Da scheint es lgoisch, dass auch die Korrektur außergewöhnlich lang dauern wird.
Und das bedeutet, dass die Aktienmarkterholung sehr anfällig ist. Der Aktienmarkt und die Wirtschaft scheinen unterschiedliche Zeitungen zu lesen.
Weil der Dow jetzt jederzeit wieder einen großen Einbruch verzeichnen könnte, weht auf dem Dach meinen Büros in London die Krisenwarnflagge.
Lost Generation
Gestern habe ich über die seltsame Tatsache berichtet, dass die Verbraucherausgaben als Prozentsatz des Bruttoinlandsprodukts gestiegen seien. Aber sie sind nur gestiegen, weil andere Teile des Bruttoinlandsprodukts - besonders beachtlich die Unternehmensausgaben und die Investitionen - sogar noch schneller gefallen sind.
Wenn die Produktion fällt... die Absätze fallen... und die Investitionen (in neue Anlagen und Ausstattung) sogar noch schneller fallen... wer will dann noch Arbeiter einstellen? Nicht viele Unternehmen. Und welche Unternehmen werden in junge Angestellte investieren... die erst noch angelernt werden müssen - manchmal über Jahre - ehe sie wirklich produktiv sind? Nicht viele.
Es ist die Verlorene Generation" heißt es in der Business Week. Die Arbeitslosigkeit liegt landesweit offiziellen Zahlen zufolge bei 9,8%. Aber die Rate bei jungen Menschen ist doppelt so hoch - bei 18%.

Den Älteren geht es aber auch nicht gut:
"Die Babyboomer machen Überstunden und verdienen weniger", heißt es in einer Schlagzeile der Financial Times. Was will man auch erwarten? Die Währung fällt im Wert. Die Kunden verschwinden. Ihre Rentenersparnisse sind mit den Hauspreisen verloren gegangen. Sie können nicht einmal mehr Geld leihen.
David Rosenberg:
"Da die Kreditgeber nun anfangen, auf die Zahlungsverzüge auf Rekordniveau zu reagieren, indem sie die Kredite rationieren, hat ein wildes Drängeln um Bargeld die Kredite ersetzt - der Gebrauch von Lebensmittelmarken ist um 22% gestiegen, Umsätze in Secondhand-Läden um fast 40% und es gibt eine Flutwelle der Anträge bei der Social Security um Sozialhilfe für Behinderte, die nicht nur durch Arbeitsunfälle zu erklären sind."
Den Boomern bleibt keine Wahl. Sie brauchen Geld. Also arbeiten sie härter und länger. Ihnen wird weniger gezahlt. Warum? Weil die Preise fallen, sogar der Preis für Arbeit. Das ist eine deflationäre Welt.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de