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Geldsystem-Krise: 50 Billionen Dollar vernichtet

Montag, 9. März 2009
Weltweit 50 Billionen Dollar Vermögenswerte vernichtet. Weltbank: Welthandel auf den niedrigsten Stand seit 80 Jahren. Besonders betroffen von der Krise sind die armen und Entwicklungsländer. "Internationale Finanzinstitutionen überfordert".

Die Finanzkrise hat nach einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank weltweit Vermögenswerte im Umfang von umgerechnet knapp 50 Billionen Dollar vernichtet. Asien war nach den Berechnungen stärker betroffen als andere aufstrebende Regionen, teilte die Asian Development Bank (ADB) in Manila mit.
In Asien seien rund 10 Billionen Dollar vernichtet worden, etwas mehr als das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines ganzen Jahres, berichtete die ADB. ADB-Präsident Haruhiko Kuroda sprach von der schlimmsten Krise seit der großen Depression im vergangenen Jahrhundert. Doch werde sich Asien als eine der ersten Regionen von der Krise erholen.
Die globale Wirtschaft wird laut einer Vorhersage der Weltbank in diesem Jahr erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg schrumpfen. Wie aus der am Sonntag veröffentlichten Prognose weiter hervorgeht, rechnet die Weltbank angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise für 2009 mit einem Rückgang des Welthandels auf den niedrigsten Stand seit 80 Jahren. Der stärkste Rückgang wird in Ostasien erwartet, wo es in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum gegeben hat.

Besonders betroffen von der Krise sind die armen und Entwicklungsländer. Sie müssen dem Bericht zufolge mit finanziellen Ausfällen von zig Milliarden Dollar rechnen. Allein bei einer Gruppe von 129 Staaten rechnet die Weltbank in diesem Jahr mit Fehlbeträgen von insgesamt 270 bis 700 Milliarden Dollar. Bei diesen Größenordnungen seien auch die internationalen Finanzinstitutionen überfordert, warnte die Weltbank, die Entwicklungsländern zinsgünstige Kredite gewährt.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » MMnews.de