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Kapitalismus: Irreversibles Verschuldungssystem

Von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt Mittwoch, 4. März 2009 Für die meisten Volkswirte basiert der Kapitalismus auf den Prinzipien der Geldvermehrung und der Tauschwirtschaft. Tatsächlich aber stellt er ein irreversibles Verschuldungssystem dar, dessen finaler Punkt der Staatsbankrott ist. Wirtschaften entsteht aus der Freiheit des Eigentümers, die ihn nicht auf Besitz und die damit verbundenen Nutzungsrechte beschränkt. Wer Eigentum hat, kann mehr Geld schaffen, wer keines besitzt, muss sich verschulden, wobei sich durch den Trend, dass die Reichen immer reicher werden, ein Zustand einstellt, dass immer mehr Menschen immer weniger Geld besitzen, dafür jedoch riesige Schuldenberge.

Für die Besitzlosen funktioniert der Kapitalismus längst nicht mehr, da er sie in Abhängigkeiten geführt hat, die man nur noch als finanzielle Sklaverei bezeichnen kann. Da die meisten Kredite heute nicht für produktive Zwecke, sondern für den Konsum verwendet werden, besteht für diejenigen, die Kredite in Anspruch nehmen, keine andere Möglichkeit, als diese durch ihre Löhne und Gehälter zurückzubezahlen. Verlieren Sie ihren Job, sind sie so gut wie pleite. Die Folgen sind fatal, insbesondere weil viele Altersabsicherungen, die in Fonds investiert hatten, ebenso einem radikalen Wertverfall unterliegen.

In Blasenökonomien dient der Austausch auf dem Markt nicht mehr der Vermittlung von Gebrauchsgütern, sondern nur noch der Realisierung von Verlusten, die sich in Arbeitslosigkeit und einer neuen Armut manifestieren.
Die Vermögensdisparität nimmt nicht nur zwischen den Industrieländern, sondern vor allem innerhalb dieser markant zu. Für die meisten Volkswirte basiert der Kapitalismus auf den Prinzipien der Geldvermehrung und der Tauschwirtschaft, tatsächlich stellt er ein irreversibles Verschuldungssystem dar, dessen finaler Punkt der Staatsbankrott ist.
Derartige Systeme unterliegen dem inneren Zwang, immer mehr Schulden zu machen, um alte Schulden abbezahlen zu können. Durch die US-Immobilienkrise hat sich gezeigt, dass die eigentliche Bedrohung des Weltfinanzsystems nicht die Verschuldung der so genannten Entwicklungsländer ist, sondern die der führenden Industrienationen.

Länder wie die USA können sich wegen der Milliardenlöcher in den Staatshaushalten Rezessionen nicht mehr leisten, deshalb wird durch ausufernde Geldausweitung und künstliches Niedrighalten von Zinsen alles getan, um diese zu verhindern.
Dadurch wird die Inflationierung des Geldes immer weiter vorangetrieben. Erschwerend kommt hinzu, dass das Horten des Geldes von Reichen und Superreichen immer weniger Geld für den entscheidenden Wachstumsfaktor Innovation zur Verfügung stellt.
Die Abnahme der Innovationsfähigkeit in vielen Industrienationen führt fast zwangsläufig dazu, dass das Wirtschaftswachstum geringer ausfällt, wodurch es nahezu unmöglich wird, die Staatsverschuldung auszugleichen. Im heutigen Verschuldungssystem fehlt somit ein permanentes Anreizsystem für die ständige innovative Erneuerung.

--->» Unter Bankstern von Artur P. Schmidt

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » MMnews.de