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Warnung vor dem Euro-Zusammenbruch

von Mr N. N.

Der Präsident des Schweizer Wirtschaftsdachverbands Economie-Suisse, Gerold Bührer, äußerte sich in einem Interview mit der Sonntagszeitung" (Schweiz) vom 5.12.2010 äußerst pessimistisch über die Zukunft der europäischen Gemeinschaftswährung.

Euro nur mit drastischen Korrekturen überlebensfähig"
Jedenfalls sei das Risiko des Auseinanderbrechens des Euro erheblich und habe zugenommen. Wortwörtlich sagte Bührer, dass der Euro in der jetzigen Konstellation nur bei drastischen Korrekturen überlebensfähig sei. Möglicherweise werde es den Euro künftig ohne die Schuldnerländer wie Griechenland, Irland und Portugal geben. Künftig könnten Deutschland und die Schulden-Länder mit schwacher Wettbewerbsfähigkeit nicht unter einem Währungsdach vereint sein. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedsländern der Eurozone seien schlicht zu groß.

Fatale Folgen für die Schweiz
Bührer zufolge würde ein Euro-Zusammenbruch fatale Folgen für die Exportwirtschaft der Schweiz haben. Seiner Prognose zufolge würde der Schweizer Franken sowohl gegenüber dem Euro als auch dem US-Dollar nochmals massiv teurer werden. Dies würde die Schweiz in eine extrem schwierige Situation bringen. Für viele exportorientierte Unternehmen würde diese Entwicklung das Aus" bedeuten. Die Schweizer Nationalbank (SNB) habe bereits mit Devisenmarktinterventionen das äußerste gemacht. Weitere Interventionen zur Schwächung des Schweizer Franken würden nicht mehr viel bringen.

Ja, liebe Leserin, lieber Leser, noch im März diesen Jahres wurde der Schweizer Armeechef Andre Blattmann im mainstream milde belächelt, als er einen Migrantenstrom aus gescheiterten Euroländern vorhersagte, welcher möglicherweise gar den Einsatz der Schweizer Armee notwendig machen würde. Nun, Anfang Dezember des Jahres 2010, ist es der Chef des Verbandes der Schweizer Unternehmen, der eindringlich vor dem Zusammenbruch der europäischen Gemeinschaftswährung warnt.

Globaler Geldüberhang führt zu globaler Inflation
Sehr lesenswert ist im übrigen auch das Thesenpapier von Economiesuisse (Autoren Prof. Dr. Rudolf Minsch und Fabian Schnell) zum Thema Kehrt die Inflation zurück" ( » http://www.economiesuisse.ch/web/de/PDF Download Files/studie_geldpolitik_20101201.pdf )

In der These 8 erläutern die Autoren, dass sehr viel dafür spricht, dass die ultra-expansive Geldpolitik zu einer globalen Inflation führen werde. Der globale Geldüberhang könne auch bei einer Unterauslastung zu einer hohen Inflationsrate führen, wenn die Wirtschaftsteilnehmer nicht mehr davon überzeugt seien, dass die Notenbanken die Inflationsrate künftig unter Kontrolle haben werden, so der Tenor der Autoren.

Ja, die ultra-expansive Geldpolitik begünstige auch die Entstehung einer regelrechten Rohstoffpreisblase. Und mit den teureren Rohstoffen erhöhen sich auch die Preise für Konsumgüter, so die Autoren.

Last but not least noch kurz zu den Preiserhöhungen" am Edelmetallmarkt, bei denen übrigens noch bei weitem nicht von einer Blasenbildung gesprochen werden kann. Der Nikolaus bescherte die Silber-Bugs mit einem Anstieg auf 30 Dollar je Unze bzw. 22,69 Euro. Auch die Gold-Bugs kamen mit einem neuen nominalen Allzeithoch auf Euro-Basis auch nicht zu kurz. Eine Unze des gelben Edelmetalls kostete sage und schreibe 1070 Euro bzw. 1423 Dollar.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de