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Silber-Partikel: Die heilende Macht

Von Hans Jörg Müllenmeister
Ob in Zukunft Silber als Finanzvehikel eine maßgebende Rolle spielt, das wissen allein die Götter. Unabhängig vom spekulativen Charakter, birgt das weiße Metall heilende Kräfte. Denen wollen wir hier nachgehen.

Vermutlich kann der Goldpreis erst im Herbst tief einatmen, und mit ihm auch das Silber aus voller Lunge. Nur unterschwellig nehmen die Normalbürger die heranrollende Inflation wahr.
Eingebettet im globalen Szenario, kommen wir auf kleine Einheiten zu sprechen, die aber Großes bewirken können. So betragen die weltweiten Silberlagerbestände nur etwa mickrige 10 Milliarden Euro. Eben weil dieser Silbermarkt gegenüber Gold ein Gnom ist, können ein oder zwei US-Banken - allen voran JP Morgan - die gesamte Netto-Short-Position der Commercials bei den COMEX-Silber-Futures halten und nach Herzenslust ungestraft manipulieren. Wie lange noch?
Das physische Edelmetall Silber kann in einigen Jahren auf vielfältige Weise Furore machen: In der Hightech-Industrie als Tausendsassa, in der Vermögensbildung als Wertkonzentrat, in der Goldschmiedekunst als Schmuckmetall und in der Medizin als heilendes Metall. Glauben Sie nur nicht, dass große Brocken wie 1000-Unzen-Silberbarren den physischen Markt dominieren. Das meiste Silber wird als Granulat (lat. Granus für Korn) in der Industrie zu über 80% regelrecht verbraucht. Und es gibt noch winzigere, ja unglaubliche Silbergebilde. Mit diesen wollen wir uns näher befassen, weil sie weit über die Spekulation hinaus auch für unsere Gesundheit eine herausragende Bedeutung haben. Selbst ein reinrassiger Spekulant kann sich dieser spannenden Thematik kaum verschließen.
Die Rede ist nicht von großen Metallklötzen mit den bekannten Eigenschaften des Silbers wie die einzigartig hohe Leitfähigkeit für Wärme und Strom, die extreme Dehnbarkeit und das große Reflexionsvermögen, vielmehr geht es um den antibakteriellen Effekt und die konservierende Wirkung des Silbers. Ein antikes Wissen, das einst mit dem Aufkommen der Antibiotika einfach verschütt ging.
Bereits die Ägypter laborierten mit silbernen Skalpellen. Vor 200 Jahren fanden Ärzte heraus, dass Silber zu einem feinen Pulver zerrieben, Krankheiten heilen kann, etwa die bis dahin unheilbare Syphilis. Dennoch vermieden Ärzte diese Silbergaben, weil sie häufig eine dauerhafte Blaufärbung, eine Argyrie der Haut, verursachten. Bereits um 1880 entwickelte der Wissenschaftler Georg Bredig ein Verfahren zur Herstellung einer weit hochwertigeren silberhaltigen Substanz. Er erzeugte einen elektrischen Bogen zwischen zwei unter Wasser befindlichen Silberelektroden. Dabei entstand ein Silberkolloid in positiver Ionen-Form - ein Ion ist ein elektrisch aufgeladenes Atom. Diese Substanz verursachte keine Argyrie und war wirksamer als pulverisiertes Silber und Silbernitrat. Allerdings hatte es Nachteile: die extrem hohe Spannung von einigen Tausend Volt war gefährlich und das Verfahren war unergiebig. Deswegen verkauften die Arzneimittelfirmen weiter leicht verfügbares Silbersalz und Silbernitrat.
Vor dem Zeitalter der Antibiotika behandelte man Pilze und Viren schon wirksam mit kolloidalem Silber. Dann eroberten die Antibiotika die Pharmaweltbühne. Spätestens ab dann vertrat die Schulmedizin die Ansicht, dass Viren und Pilze nicht zu behandeln seien. Mit großem Getöse der Arzneimittel-Industrie kamen Antibiotika auf den Markt. Während sich zuvor mit Silber beinah jeder Stamm von Bakterien, Viren und Pilzen erfolgreich behandeln ließ, konnte man mit den neuen Antibiotika nur bestimmte Bakterien erwischen. Antibiotika machen auch „gute“ Bakterien im Verdauungssystem und in anderen Organen den Garaus. Heute ist bekannt, dass viele Bakterien für die Gesundheit notwendig sind. Nur wenige von ihnen verursachen Krankheiten, und auch nur dann, wenn etwas im Körper stark aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Seit über 3000 Jahren war in der Medizin empirisch bekannt, dass Wasser länger haltbar bleibt, wenn man es in Silbergefässen aufbewahrt. Darin transportierte bereits Alexander der Große auf seinen Feldzügen Wasser. Und unsere Urgroßmütter nutzten - mangels Kühlschrank - Silbermünzen dazu, um Milch länger haltbar zu machen. Neuerdings präsentiert die Firma Bosch einen neuartigen Kühlschrank, der innen mit einem Silber-beschichteten Stoff ausgekleidet ist, schützend gegen pathogene Keime. In den letzten Jahren erlebt Silber als Wirkstoff gegen Mikroorganismen eine Renaissance, weil bereits viele Bakterien gegen die künstlich erzeugten Antibiotika unempfindlich geworden sind. Man erinnerte sich wieder der oligodynamischen, der entkeimenden Wirkung kleinster Silbermengen und nutzt diese zur Wasseraufbereitung. Neben dem Einsatz von Silberfiltern, gibt es antimikrobielle Ausrüstungen bei Herzkathetern, Textilien und Oberflächen wie auf WC-Brillen und Lichtschaltern.
Steigen wir hinab in den Mikrokosmos bis hin zum Silberkolloid (griechisch kolla für Leim und eidos für Form, also etwa „leimartig“). Bei diesem kolloidalen Silber sind feinste Silberteilchen von 0,005 bis 0,015 µm im Durchmesser (1 µm ist ein millionstel Meter) als Festkörper wie eine Klette clusterartig zusammen geschlossen. Selbst ein Riesenkolloid von 200 nm ist etwa 40-mal kleiner als ein rotes Blutkörperchen des Menschen. Durch die sogenannte Brownsche Bewegung im Medium Wasser werden diese Ag-Festkörperchen - elektrisch positiv geladene Silberionen - fein verteilt in der Schwebe gehalten. Dabei gehen die Partikel keine chemische Verbindung mit dem destillieren Wasser ein.
Schon 1893 fand der Wissenschaftler von Nägeli heraus, dass Silberionen-Konzentrationen von nur 0,000.000.1% genügen, um in Frischwasser vorkommende Keime abzutöten. Bereits ein Gramm der Silberionen reicht aus, um 100 Kubikmeter Wasser keimfrei zu machen. Derartig verdünnt, enthält ein Wassertropfen etwa so viele Silberionen, wie Sterne in unserer Galaxie vorhanden sind. Biomedizinische Forschungen zeigten: kein bekanntes krankmachendes Gebilde - als Bakterium, Virus oder Pilz - konnte in kolloidalem Silber länger als einige Minuten existieren. Jim Powell berichtete 1978 im Science Digest u.a.: „Ein Antibiotikum tötet vielleicht ein halbes Dutzend krankmachender verschiedene Organismen, Silber dagegen mindestens 650 davon! Darüber hinaus steigen die körpereigenen Widerstandskräfte, wenn Silber angewendet wird. Außerdem ist Silber per se nicht toxisch!"
Die Silberkolloidteilchen sind indessen so klein, dass sie problemlos in Körperzellen eindringen können. Bis heute weiß man nicht genau wie Silberkolloid in unserem Organismus wirkt. Es gibt eine Reihe von Erklärungsmodellen:
Medizinische Studien zeigten die antibakterielle, antivirale und pilzhemmende Wirkung von kolloidalem Silber. Pathogene Mikroorganismen benötigen für ihren Energiestoffwechsel ein bestimmtes „Atmungsenzym“. Kolloidales Silber setzt dieses Enzym ausser Kraft: die Atmungskette der Mikroorganismen wird unterbrochen, die Krankheitserreger erleiden den Erstickungstod innerhalb weniger Minuten. Der Clou ist, dass im Gegensatz zu pharmazeutischen Antibiotika, kolloidales Silber dabei nutzbringende Enzyme intakt hält und selbst Viren den Garaus macht. Gezielt tötet es nur pathogene Mikrolebewesen ab, entlastet das Immunsystem und erleichtert ihm dadurch die Abwehraufgaben.
Silberionen spielen bei der Bildung von natürlichen Stammzellen eine herausragende Rolle. Hochwertige Stammzellen lassen sich sowohl künstlich, als auch natürlich gewinnen. Die Stammzellen-Forschung hat es mehr auf künstliche Stammzellen abgesehen. Fieberhaft sucht die Pharmaindustrie nach Verfahren, um diese künstlich zu gewinnen, sie zu kontrollieren und zu patentieren. Versteht man es erst, die Angst der Patienten vor dem Sterben schamlos zu nutzen, läßt sich das Zellgut als Lebensretter zu jedem Hochpreise vermarkten.
Ohne Zweifel gehört ein starkes Immunsystem zu unserem wertvollsten Gesundheitsgut. Aber muß man, um mit Stammzellen zu heilen, auf die Kraft seines Immunsystems verzichten, muß man dauerhaft von Medikamenten abhängig sein? Es ist ja so, dass körperfremde Stammzellen wie ein Spenderorgan im Großen wirken. Das Immunsystem neigt dazu, körperfremde Stammzellen abzustoßen. Deswegen muß das Immunsystem des Empfängers dauerhaft medikamentös unterdrückt werden. Was versteht man unter Stammzellen?
Diese Zellen haben sich noch nicht zu einem bestimmten Zelltyp entwickelt; sie sind in Embryonen und Föten zu finden. Der Einsatz dieser „Rohstoffquellen“ als Stammzellen ist auch ein ethisches Problem.
Folgende Zellarten gibt es:
undifferenzierte Zellen, sie befinden sich im Knochenmark, vorwiegend im Oberschenkelknochen,
entdifferenzierte Zellen, entwickelt sich zu roten Blutzellen, Hautzellen, Muskelzellen usw. und wandeln sich dann um in undifferenzierte Zellen. Normalerweise kann aus einer Körperzelle nur immer dieselbe Zellenart entstehen, so bildet eine Herzzelle wieder eine Herzzelle. Dagegen hat eine Stammzelle noch keinen festgelegten Gewebetyp; sie kann sich zu jeder Gewebeart entwickeln, ob als Haut-, Herz-, Lungen- oder Knochenzelle.
Ein mit genügend Silberionen angereicherter Blutstrom, befähigt den Menschen Stammzellen auf natürliche Weise zu bilden. Erstaunlich: Forscher wiesen nach, das der Körper genau das Quantum an Stammzellen berechnet und bildet, das er für die Heilung einer Wunde benötigt. Stets sind im Körper einige undifferenzierte Zellen aus dem Knochenmark und anderen Geweben vorhanden. Offensichtlich kann der Körper ohne Hilfe der Stammzellen nur heilen, indem er neues Gewebe aus bereits existierendem Gewebe derselben Art andockt. Oft muß sich das heilende Gewebe nur aus Fragmenten entwickeln. Wo also Haut fehlt, heilt die offene Wunde von den Rändern her nach innen zu. Ist keine normale Heilung möglich, bildet sich Narbengewebe. Das sind deformierte und verschlissene Zellen, die sich genauso deformiert nachbilden. Deswegen verbleibt meist eine Narbe. Im Schorf, der sich über einer Wunde legt, befinden sich lauter Zellen, die sich nicht selbständig entdifferenzieren. Kommen aber dort Silberionen ins Spiel, tun sie genau das: sie entdifferenzieren sich.
Silberionen regen auch knochenbildende Zellen an, heilen die hartnäckigsten bakteriellen Infektionen und unterstützen die Heilung von Weichgeweben. Sie produzieren ausreichend Zellen menschlichen Blastems, also das Keimgewebe, aus dem sich schrittweise gesundes Gewebe entwickelt. Dr. Robert O. Becker wies nach, dass ein Körper mit ausreichend Silberionen alle Stammzellen erzeugt, die er benötigte, genauer gesagt: entdifferenzierte DNA-eigene Zellen. Ohne Spuren von Silber, wäre der Körper dazu nicht in der Lage. Dr. Becker beschreibt detailliert die Heilungen von Patienten mit verschiedenen Knochen- und Fleischinfektionen, die über die klassischen medizinischen Methoden keine Heilung erfuhren, aber auf Silberionen ansprachen. Nicht auszudenken, wenn jeder dieses einfache Verfahren aus der Alternativmedizin bei sich zu Hause anwendet und täglich einen Eßlöffel voll kolloidalem Silber trinkt: das Establishment der Pharmaindustrie würde „entreichert“.
Zu einer dramatischen Aussage kommt Dr. Gary Smith: "Der Erfolg einer Krebsbehandlung hängt vom Silberniveau im Körper des Patienten ab. Ist Silber vorhanden, entdifferenzieren sich die Krebszellen, und der Körper kann genesen. Geht der Silbergehalt gegen Null, setzt sich das Wachstum der Krebszellen fort, weil die Zellen nicht zum Entdifferenzieren fähig sind." Weiter folgert er „Normalerweise sind im Körper genug Silberpartikel, um alle benötigten Stammzellen selbst zu bilden. Fehlendes Silber könnte darauf zurück zu führen sein, dass unsere Nahrungsmittel auf ausgelaugten Böden wachsen und unsere Nutztiere auf einem ebenso mageren Boden weiden“.
Eine provokante aber berechtigte Frage: Wenn wir bereits wissen, wie man Stammzellen auf einfache Weise erzeugen kann, die sogar die körpereigene DNA haben, warum produzieren und nutzen Wissenschaftler und Ärzte sie dann nicht? Die Vorstellung, dass der normale Bürger einfach und sicher seine eigenen Stammzellen durch Silberionen herstellen und nutzen kann, ist der Schulmedizin zuwider, vor allem der Pharma-Industrie.
Die moderne Medizin verwendet kolloidale Silberlösungen gegen verschiedenartige Infektionskrankheiten, insbesondere bei Sepsis. Man erklärt sich durch katalytisches Anregen der Abwehrreaktionen des Organismus, nicht aber mit dem direkten Vernichten der Krankheitserreger. Darmentgiftungen und das Behandeln der Darmflora konnte man ebenfalls mit kolloidalem Silber erfolgreich durchführen; es erwies sich als Killer von abnormalen Darmbakterien - Candida albicans und Epstein Barr Virus.
Schließlich dient Silbermaterial in der Chirurgie zum Abklemmen von Hirngefässen oder zum Verschliessen von Schädeldachdefekten. Das Fraunhofer-Institut entwickelte Körper-Implantate, in deren Oberfläche zur Infektionsabwehr Silbernanopartikel eingearbeitet sind. Und: Babys werden nach der Geburt die Augen zur Desinfektion mit kolloidalem Silber ausgewaschen. In Indien sind viele Süßwaren aus gesundheitlichen Gründen mit einer hauchdünnen Silberschicht überzogen.
Silber kann sich demnächst gleichermaßen als großartiges Investment wie auch als Gesundheitselixier erweisen - vorausgesetzt seine heilenden Kräfte werden der breiten Öffentlichkeit bekannt. Im einschlägigen Handel können Sie, lieber Leser, ein Gerätchen erwerben, mit dem Sie Ihr kolloidales Silber selber herstellen. Dabei werden zwei Silberelektroden in Aqua destillata getaucht, die an einer pulsierenden Gleichstromquelle angeschlossen sind. Vielleicht ist das daraus gewonnene Kolloidalsilber in Zukunft nützlich. Möglich, dass in einigen Jahren reines keimfreies Trinkwasser zur begehrten Mangelware aufsteigt.
Carpe diem - nutze den Tag! Nutzen Sie mit Gewinn die vielschichtigen Informationen meines Buches „Erlebtes Universum“ ISBN 978-3-940845-41-2, jetzt und in Zukunft.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » MMnews.de