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Gold - die neue Elliott-Wellen-Analyse

von Sven Weisenhaus

bereits am Freitag wollte ich Ihnen den heutigen Chart präsentieren. Die gesamte Gold-Analyse ist aber recht lang ausgefallen, so dass ich mich entschieden hatte, den Beitrag wieder zu teilen. Da am Wochenende charttechnisch meist eh nicht viel passiert, halte ich das Vorgehen für akzeptabel.
Es gibt aber auch noch einen weiteren Grund, warum ich mich für die Teilung entschieden habe. Der Chart ist hierdurch nicht mehr 100% aktuell. Hierzu mehr im 2. Teil des heutigen Beitrags. Nun aber zunächst zu dem Chart, der für Freitag vorgesehen war:

(Quelle: CFX-Broker)

Ich habe diesen Zeitraum ab März 2008 bewusst so gewählt wegen der am Freitag und auch schon am Mittwoch angesprochenen und bereits behandelten Problematik der Bestimmung des Wellenanfangs. Hier sieht die Entwicklung im Jahre 2008 nach einer klaren Korrektur aus. Man könnte die Wellen also als ABC-Korrektur vermuten. Aus dieser Annahme habe ich die Wellen-Zählung im Chart entwickelt, dass heißt, wir können die Zählung der Aufwärtsbewegung am Ende der Welle C beginnen.
Auch bei dieser Betrachtung ist zunächst in Kürze mit einer Korrektur zu rechnen. Die blaue 5 markiert das Ende einer Welle 5, die sich noch ausbilden müsste. Die Kurse könnten also noch einmal steigen, bevor die erwartete Korrektur einsetzt.
Die rote 5 markiert eine alternative Zählung, wonach die Korrektur bereits begonnen hat.
Im Prinzip hat sich an der Darstellung der bisherigen Charts von Mittwoch und Freitag dadurch nichts geändert. In allen Darstellungen ist vorerst mit einer Korrektur zu rechnen.

Deutet hohe Resonanz auf Übertreibung hin?

Einen weiteren Chart, mit einem ähnlich langen Zeithorizont wie der Chart des Lesers von Freitag, habe ich ebenfalls bereits am Mittwoch von der Kollegin Daniela Knauer erhalten, die für den Investors Verlag den kostenlosen Newsletter Nebenwerte Daily" schreibt. Ich wusste ja gar nicht, dass ich auch Leser aus den eigenen Reihen" habe.
Müsste mich das stutzig machen, wenn ich mit einem einzigen Artikel über Gold eine derart große Resonanz erfahre?! Ich hatte Ihnen ja bereits geschrieben, dass ich von unglaublich vielen Lesern Tipps und Charts zur langfrsitigen Gold-Analyse erhalten habe. Rein aus Sicht der Sentiment-Technik müsste man nun eher die Bärenkappe aufsetzen.
Die Sentiment-Technik (Messung der Marktstimmung) besagt, dass bei einer hohen Aufmerksamkeit zu einem bestimmten Basiswert die Vermutung nahe liegt, dass bereits viele Investoren engagiert sind und somit tendenziell nicht mehr mit weiteren Käufen zu rechnen ist, was zukünftig eher für fallende Kurse spricht.
Im Prinzip passt auch diese Aussage ins Bild. Und wenn ich mir den extrem langfristigen Chart von Freitag oder den Chart von Frau Knauer einfach nochmal oberflächlich anschaue, dann ist der steile Aufwärtstrend schon beängstigend.

(Quelle: Leserchart) Gold-Chart aus der Analyse von Freitag

Und noch eine Gold-Analyse

Passend dazu hat auch meine Kollegin Miriam Kraus vom ebenfalls kostenlosen Newsletter "Rohstoff Daily" bereits am Mittwoch völlig unabhängig von mir eine Analyse zum Thema Gold verfasst.
Auch sie kommt zu dem Ergebnis, dass es kurzfristig durchaus eine Konsolidierung geben kann. So schreibt sie in ihrem Beitrag: "... Ich meine damit, dass nach wie vor die Möglichkeit besteht, dass aus der aktuellen Konsolidierungsphase technisch eine zwischenzeitliche Korrekturphase (über ein paar Monate hinweg) wird. Wohlgemerkt zwischenzeitlich, denn langfristig gehe ich nach wie vor von deutlich steigenden Goldpreisen aus. ..."

Dem ist zunächst nichts mehr hinzuzufügen.

Dieser Bericht wurde nicht geprüft. Für Richtigkeit der Angaben übernimmt Silbernews.at keine Haftung.
Quelle: » http://www.investor-verlag.de