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Bodenbildung bei Gold und Silber?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zum Wochenausklang gab es bei den Edelmetallen nochmals einen Versuch auf der Unterseite. Ausgelöst wurde diese Aktionen von einem erneut stärkeren Dollar. Insgesamt scheint es aber nach einigen Tagen erstmals einen Versuch einer Bodenbildung zu geben. So startete der Goldpreis bei rund 955 US$ pro Feinunze in den Tag. In Asien und später auch in Europa pendelte die Feinunze zwischen 850 U$ und 855 US$ hin und her. Action kam dann kurzzeitig in New York auf. Als der Euro unter die Marke von 1,53 US$ sank, erreichte das gelbe Metall sein tagestief bei rund 845 US$. Von hier aus erholte sich die Notierung zum Handelsende wieder auf den Ausgangswert von 855 US$. Der Goldpreis gegen Euro legte wieder leicht zu. Der Kilobarren verteuerte sich um knapp 150 Euro auf aktuell 18.163 Euro. Die Goldminenaktien beendeten ihre Talfahrt. Der Goldminenindex HUI schließt mit einem Plus von 1,31% bei nunmehr 399,54 Punkten. Der Test der Unterstützungszone zwischen 380 Punkten und 400 Punkten verlief also bis Freitag erfolgreich. Das Gold/Silber-Ratio fiel leicht auf 52,1 und das Gold/Öl-Ratio auf 7,47. Die Anzahl der Zugriffe auf unsere Webseite stieg trotz dem „Fenstertag“ recht deutlich an.

Die Analyse der offenen Kontrakte zum 29. April 2008 zeigt, dass sich die eher spekulativ orientierten Fonds von einem Teil ihrer Goldbestände getrennt haben. Zum Stichtag verfügte diese Gruppe noch über 164.414 Kontrakte a 100 Unzen Gold (Futures und Optionen kombiniert). Dies ist ein Minus von 13.392 Kontrakten im Vergleich zur Vorwoche. Die Fonds horten also derzeit rund 511 Tonnen Gold im Gegenwert von aktuell 9,15 Mrd. Euro. Das Verhältnis von Longpositionen zu Shortpositionen innerhalb dieser Gruppe fällt erneut signifikant auf nunmehr 6,8:1. Mittelfristig spricht diese Entwicklung für eine baldige Bodenbildung und Rückkehr zum Aufwärtstrend.

Der Bundestag berät in dieser Woche erstmals über den Bundeshaushalt 2008 und die mittelfristige Finanzplanung der Regierung. Die Eckpunkte des Budgetentwurfs: Der Etat sieht Ausgaben von 283,2 Milliarden Euro vor - 4,7 Prozent mehr als in diesem Jahr. Der scharfe Anstieg geht vor allem auf Einmal- und Sondereffekte zurück: Allein 6,1 Milliarden Euro sind für die Beamtenversorgungskasse der Post fällig. Größter Einzelposten im Bundeshaushalt bleibt mit gut 124 Milliarden Euro oder 43 Prozent aller Ausgaben der Etat des Arbeits- und Sozialministeriums. Über 43 Milliarden Euro kosten Zinsen und Tilgung der Bundesschuld von rund 960 Milliarden Euro. Es folgt der Wehretat mit gut 29 Milliarden Euro. Die Ausgaben müssen durch Einnahmen in gleicher Höhe gedeckt sein. Die Bundesregierung rechnet mit Steuereinkünften von 237,1 Milliarden Euro. Die fehlenden 46,1 Milliarden Euro werden durch neue Schulden in Höhe von 12,9 Milliarden Euro und sonstige Einnahmen von 33,2 Milliarden Euro aufgebracht. Dahinter stehen Erlöse aus dem Verkauf von Beteiligungen, vor allem an der Telekom.

München aktuell:

Wir kamen mit allen Kauflimits zum Zug und sind nun Gold long bei 865 US$ pro Feinunze. Den Stoppkurs für diese Position platzieren wir bei 836 US$. Bei Silber haben wir unseren Warenbestand bei 16,59 US$ pro Feinunze deutlich aufgestockt. Den Stoppkurs für diese Position legen wir bei 15,65 US$. Zudem sind wir nach unseren gestaffelten Dollarkäufen den Dollar gegen Euro long mit einem Durchschnittskurs von 1,59 US$. Die Performance im Tradingbereich im Jahr 2008 liegt derzeit bei 29%. Die physischen Edelmetallbestände zur Vermögenssicherung bleiben unangetastet in den Tresoren.

Das Orderaufkommen hat am Freitag wieder etwas zugelegt. Einige Anleger nutzten die schwächeren Preise zum Einstieg. So haben wir fast ausschließlich Orders von Neukunden bekommen. Meistgehandelte Artikel waren neben den Goldmünzen Krügerrand vor allem Goldbarren in den Gewichtseinheiten 500 Gramm und 1.000 Gramm. Im Silberbereich konzentrierte sich das Interesse auf die Unzenmünzen Maple Leaf und Philharmoniker. Die Lieferzeit beträgt in beiden Gattungen bei Neubestellungen rund 2 Wochen. Dagegen sind die Kilomünzen Kookaburra und Koala und auch alle Barrengattungen von 250 Gramm bis 5.000 Gramm prompt lieferbar.

Berlin aktuell:

Wie erwartet, bescherte uns der Brückentag einen sehr turbulenten Handelsverlauf in unserer Berliner Niederlassung. Zwischendurch kam es auch immer wieder mal zu kürzeren Wartezeiten. Da die Richtung der Edelmetallnotierungen momentan nicht absehbar ist, verfuhr eine große Mehrheit unserer Kunden nach dem Cost-Average-Prinzip, also der Verteilung ihres Edelmetallinvestments über einen längeren Zeitraum. Nachgefragt wurde eigentlich die komplette Palette der verfügbaren Anlagemünzen und – Barren. Überdurchschnittlich oft wurden wieder die größeren Barreneinheiten 100 Gramm aufwärts erworben. Beim Silber konzentrierte sich der Fokus unserer Kundschaft auf die sofort verfügbaren Unzen Philharmoniker und American Eagle und die 1 Kilo-Münzen der australischen Kookaburra und Koala-Serie.

Wien aktuell:

Der „Fenstertag“ brachte der Filiale in Wien ein größeres Umsatzplus. So belebte sich speziell der Schalterhandel doch deutlich. Beliebteste Produkte nach Metallart:

• Gold:
1 Oz Philharmoniker,
1/4 + 1/10 Unze Maple Leaf, Philharmoniker,
1/10 Unze Krüger Rand*,
100 und 250 Grammbarren

• Silber:
1 Unze Maple Leaf und Philharmoniker,
1 Kilogramm Kookaburra*,
250, 500 und 1000 Grammbarren

• Platin:
bei geringen Umsätzen 1 Oz Maple Leaf, 100 Grammbarren

• Palladium:
bei geringen Umsätzen 1 Oz EMU, 100 Grammbarren

Die Mehrheit unserer Kundschaft sieht nunmehr einen Tiefpunkt bei den edlen Metallen erreicht, als
Resultat dessen sind auch die meisten Limitorder – Niveaus angehoben worden und liegen nunmehr wie folgt:

• für Gold: zwischen € 540 und € 550 pro Feinunze (Produkte: Krügerrand,
Philharmoniker ATS, Barreneinheiten 500 und 1000 Gramm)

• für Silber: zwischen € 365 und € 375 pro Kilogramm netto (Produkte: Barreneinheiten
1000 und 5000 Gramm, 1 Kilogramm Kookaburra)

Wir rechnen in den nächsten Tagen mit weiter steigender Nachfrage und haben dementsprechend
unsere Bestände erhöht.

Zürich aktuell:

Die Aktivitäten in Zürich haben sich am Freitag deutlich belebt. So stießen die Goldbarren 100 Gramm und 250 Gramm auf außergewöhnliches Kaufinteresse. Im Silberbereich bleiben die Unzenmünzen Maple Leaf und die Kilomünzen Kookaburra klare Umsatzspitzenreiter. Zudem belebte sich der Handel in mehrwertsteuerfreiem Silber. Voraussetzung hierfür ist ein Kauf zur Verwahrung in unserem Tresor im Zollfreilager Zürich Albisrieden.

Wir wünschen Ihnen einen positiven Wochenstart.
Das Team von pro aurum

© Robert Hartmann

Quelle: pro aurum