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Silber - Jahresausblick 2009

Ähnlich der gestrigen Analyse zum Goldpreis bediene ich mich in der heutigen Silberanalyse ebenfalls dem großen Zeitfenster in Form eines 10-Jahrescharts auf Candlestick-Wochenbasis um einen Eindruck der Großwetterlage zu erhalten. Der erste Blick auf den dargestellten Chart verdeutlicht zunächst die erhöhte Volatilität (Schwankungsintensität) im Gegensatz zum gestern behandelten Rohstoff Gold. Auch wenn beide Edelmetalle eine unvermeidbare Korrelation aufweisen, so zeichnet sich Silber immer wieder durch deutlich höhere Ausschläge, wohlgemerkt in beide Richtungen, aus. Direkt vergleichend im nunmehr endenden Handelsjahr 2008 stellt sich die Situation wir folgt dar. Während Gold seit dem markierten Jahreshoch rund 15 Prozent verlor, stürzte Silber um ganze 50 Prozent ab. In diesem Zusammenhang sollte gerade Silber mit Rückwind eines steigenden Goldpreises entsprechend zulegen und von der bestehenden Korrelation überproportional profitieren können.

Die runde Marke von 9 Dollar ist und bleibt dennoch weiterhin das Zünglein an der Waage aus Sicht einer nachhaltigen Stabilisierung. Somit wird auch im kommenden Jahr, unabhängig der heutigen "big picture Analyse von Silber", dieses sowie alle anderen Edelmetalle in gewohnter Art und Weise aus kurzfristigerer Betrachtung per charttechnischer Analyse gecovert. Abschließend möchten ich und die Redaktion allen Lesern einen angenehmen Rutsch ins Jahr 2009 wünschen - das kommende Jahr wird mit Sicherheit nicht minder spannend werden!

Quelle Charts: Tradesignal Web Edition

Fazit:

Keine Zweifel, die Korrekturphase des Jahres 2008 ist seit dem Eintritt ins neue Jahrtausend einzigartig in Form der Abschlagsheftigkeit von ca. 50 Prozent. Ableitend zur gestrigen Goldanalyse hat Silber zwar keine langjährige Aufwärtstrendlinie etablieren können, dennoch mehren sich auch bei diesem Edelmetall die positiven Signale. Zum einen veranschaulichen die Wochenkerzen im vierten Quartal mit ihren langen Lunten erhöhtes Kaufinteresse im Bereich um 9 Dollar - eine weitere Bestätigung findet dieses Merkmal durch die Tatsache, dass Silber keine Handelswoche mit einem Wochenschlusspreis von unter 9 Dollar beendete. Zum anderen stabilisierte sich Silber ziemlich exakt am 50,00%-Fibonacci-Retracement des laufenden Jahrzehnts und durchbrach zudem die seit Juli 2008 äußerst steil verlaufende Abwärtstrendlinie. Dennoch muss Silber diese positive Ausgangslage trotz der weiterhin andauernden Marktunsicherheiten auch zu nutzen wissen. Ein Wochenschlusspreis über 11,60 Dollar würde dieses Szenario unterstützen und zunächst Folgepotenzial bis in die Preiszone von 14 Dollar generieren. Hingegen ein Wochenschlusspreis unter 9 Dollar sämtliche Hoffnungen im Sinne einer Stabilisierung zerstören würde und selbst Preisziele von etwa 7 Dollar könnten nicht die Endstation im Sinne einer möglichen Fortsetzung der Preistalfahrt sein.

Long Szenario:

Verteidigt Silber weiterhin während des Jahresverlaufs 2009 das Preislevel von 9 Dollar per Wochenschlusspreis, so stehen die Zeichen für eine tatsächliche Stabilisierung äußerst günstig. Ergänzend zur Stabilisierung fände sich mit dem Ausbruch per Wochenschlusspreis über die Preiszone von 11,60 Dollar ein charttechnisches Kaufsignal mit einem Preisziel von 14 Dollar. Im Zuge einer weiteren Erholungsbewegung erscheint ein Angriff auf die primäre Abwärtstrendlinie, aktuell bei rund 17 Dollar, möglich. Ein Ausbruch mit Preisen über 17 Dollar würde mittel- bis langfristige Preise weit oberhalb von 22 Dollar aktivieren.

Short Szenario:

Das entscheidende Verhalten wird von der bereits benannten 9 Dollarmarke bestimmt. Ein Rückfall per Wochenschlusspreis unter diese Preismarke würde die seit dem vierten Quartal laufende Stabilisierung auflösen und somit wäre diese Bewegung nur als Verschnaufpause im Abwärtstrend zu interpretieren. Folglich würde umgehend weiteres Abwärtspotenzial bis mindestens in die Preisregion von 7 Dollar generiert. Unterhalb der 7 Dollarmarke verdunkelt sich die Chartsituation zusehends und Korrekturziele von 5 bis 6 Dollar während des Jahresverlaufs 2009 können nicht ausgeschlossen werden.

© Christian Kämmerer

Dieser Beitrag wurde nicht geprüft, www.silbernews.at übernimmt keine Verantwortung für Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Mitteilung. Quelle: http://www.goldseiten.de